Wissen und Gesundheit
27.03.2017

Forscher verwandeln Spinatblätter in schlagende Herzzellen

Kann in Zukunft aus Grünzeug ein Herz wachsen?

Popeye, the Sailor pries das „Wunder“ Spinat und über viele Jahre hinweg dachten viele Eltern, dass die wöchentliche Dosis Spinat ihre Kinder groß und stark machen würde. Offensichtlich hat das Grünzeug noch mehr Potenzial. Ein Forscherteam verwandelte Spinatblätter in Herzgewebe, das sogar schlug. Die Idee war den Wissenschaftlern angeblich beim Lunch gekommen. Die Experten des Worcester Polytechnic Instituts in Massachusetts wollten eine Lösung für den Mangel an Spenderorganen finden. Im Fokus hatten sie jene feinen Gefäße, die Blut transportieren.

Wie aus Blättern Herzzellen werden

Daher kamen sie laut Washington Post auf die Idee, sich an bereits Bestehendem zu orientieren: Sie nahmen ein Spinatblatt, entfernten die Spinatzellen und ersetzten sie durch menschliche Herzzellen, indem sie Flüssigkeiten und Mikrokügelchen, die menschlichen Blutzellen ähnlich sind, durch die Gefäße des Spinatblattes schickten. Tatsächlich entstanden daraus Herzzellen, die sogar schlugen. Die Vision: Eines Tages könnten diese Zellen bei Herzschäden zum Einsatz kommen. Die Forscher veröffentlichten ihre Arbeit im Journal „Biomaterials“