Ganz im Stil von Superman: Die Kopf-voran-Fahrt am "Volare"-Ride

© KURIER/Franz Gruber

Studie
09/27/2016

Achterbahn als Therapie gegen Nierensteine

In welcher Reihe man sitzen muss, um am besten seine Nierensteine loszuwerden.

Eine Fahrt mit der Achterbahn als Therapie? Vielleicht in Zukunft nicht so unrealistisch. Denn eine Achterbahnfahrt löst nicht nur einen Adrenalinkick aus, möglicherweise gehen dabei auch Nierensteine verloren. Zumindest besagt eine neue Studie, die im Journal of the American Osteopathic Association veröffentlicht wurde, dass eine Fahrt mit dem "Big Thunder Mountain Railroad roller coaster" in Disney World in Florida positive Auswirkungen auf die Nieren haben kann.

Nicht alle Menschen, die von Nierensteinen geplagt sind, müssen sich einer Behandlung unterziehen. Diese lösen sich nämlich auch von selbst und gehen durch den Harnleiter, die Blase und die Harnröhre ab. Die Forscher entwarfen ein 3-D-Modell einer Niere, in das sie drei reale Nierensteine und Urin einschleusten. Insgesamt wurde das 3-D-Modell 20 Mal durch die Loopings der Achterbahn geschickt. Es zeigte sich, dass die Häufigkeit des Abgehens eines Nierensteines von dessen Größe und der Sitzposition abhängig ist. Während sich in den hinteren Reihen der Achterbahn 64 Prozent der Nierensteine lösten, waren es in den vorderen Reihen lediglich 17 Prozent. Patienten mit kleinen Nierensteinen profitieren am meisten.

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