Die üppigen Zuschüsse der "staatlichen Pensionskaiser"

Ausgaben etwa für Pensionen und Pflege steigen bis 2060 deutlich
Mehr als 550 Millionen Euro schießen Unternehmen und Institutionen im staatlichen Umfeld direkt für Zusatzpensionen "alt" zu.

Altlasten, die vertraglich abgesichert und daher unabänderbar sind und die demografisch bedingt ohnehin auslaufen. So lautet seit vielen Jahren die Standardantwort, wenn Unternehmen und Institutionen im staatsnahen Umfeld wegen ihrer oft üppigen Zusatzpensionen kritisiert werden, mit denen sie privilegierten Mitarbeitern die Rente verschönern.

Zahl sinkt nicht

Eigentlich müsste die Zahl dieser Zusatzpensionäre ständig sinken. Tut sie aber nicht, von Auslaufmodellen kann keine Rede sein. Eine Auswertung des aktuellen Einkommensberichts des Rechnungshofes durch die Neos zeigt, dass die Zahl dieser Rentenbezieher ziemlich gleich bleibt. 2009 erhielten exakt 24.995 Pensionisten vom Unternehmen direkte Zuschüsse, zusätzlich zur ASVG-Rente. 2020 waren es 24.942 Glückliche.

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