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© APA/HELMUT FOHRINGER / HELMUT FOHRINGER

Wirtschaft
04/01/2020

Wiener Börse am Vormittag mit 2,3 Prozent im Minus

Europaweit Kursverluste - Bankaktien in Wien besonders schwach

Die Wiener Börse hat am Mittwochvormittag starke Kursverluste hinnehmen müssen. Der österreichische Leitindex ATX fiel um 2,30 Prozent auf 1.955,51 Zähler. Die europäischen Leitbörsen standen noch etwas stärker unter Druck.

Schwache Vorgaben

Schon die Vorgaben aus Übersee waren schwach ausgefallen. Sowohl die US-Börsen am Vorabend als auch heute die Aktienmärkte in Asien haben klare Kursverluste verzeichnet. Besonders unter Druck stand die Börse in Tokio, wo schwache Daten aus der japanischen Industrie belastet hatten. Die Unsicherheit rund um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise ist weiter der zentrale Belastungsfaktor für die Märkte.

Die Konsolidierung der vergangenen Woche könnte die Ruhe vor dem zweiten Sturm an der Börse gewesen sein", kommentierte Marktexperte Milan Cutkovic von AxiTrader das Geschehen. "Während die Hoffnungen zunehmen, dass Europa bald den Höhepunkt der Pandemie erreichen könnte und Chinas Wirtschaft bereits schon wieder erste Signale der Erholung sendet, breitet sich das Coronavirus in den USA weiterhin rasant aus."

Viele Verlierer

Bei den Einzelwerten lag im ATX mit Do&Co (plus 0,42 Prozent auf 36,05 Euro) nur ein einziger Indexwert im Plus. Die Titel des Cateringunternehmens hatten am Vortag das erste Quartal als schwächster ATX-Titel abgeschlossen. Im abgelaufenen Jahresviertel hatten die Papiere 58 Prozent ihres Werts eingebüßt.

Am unteren Ende der Kurstafel gaben am Mittwoch Schoeller-Bleckmann deutlich um 8,17 Prozent auf 27,55 Euro nach. Stark unter Druck standen auch s Immo (minus 5,91 Prozent auf 16,50 Euro) und AT&S (minus 3,65 Prozent auf 12,92 Euro).

Banken verlieren

Im Branchenvergleich zeigten sich im ATX die Bankaktien am schwächsten. So verloren BAWAG 4,53 Prozent auf 24,42 Euro, Erste Group 3,64 Prozent auf 16,27 Euro und Raiffeisen 3,48 Prozent auf 12,91 Euro. Dies stand in Einklang mit dem gesamteuropäischen Branchentrend. Der Bankensektor war am Vormittag der schwächste in Europa.

Vergleichsweise gering fielen die Kursverluste bei eher defensiven Aktien wie Verbund (minus 0,30 Prozent auf 32,90 Euro) und Post (minus 0,46 Prozent auf 32,45 Euro) aus.

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