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22.03.2018

Pulsierender Zukunftsmarkt

Investmentfonds. Der Gesundheitssektor ist ein riesiger Markt, mit hohen Gewinnchancen an der Börse

Das Prinzip ist einfach – ein grüner Punkt bedeutet alles ist gut, Orange warnt vor zu viel Zucker im Blut und bei Rot ist Handlungsbedarf gegeben. Mussten sich früher Diabetiker vor jedem Essen in die Fingerkuppe stechen und Blut auf einen Messstreifen drücken, so hat das mit der AppMySugr ein Ende.

Ein kleiner Sensor am Oberarmmisst jede Sekunde den Glukosewert unter der Haut und die App Mysugr berechnet Punkte, Balken und Linien daraus. Nur ein kleines Beispiel, wie die Digitalisierung im Gesundheitswesen auch in unseren Alltag Einzug hält.Viele Start-ups, etablierte Elektronikkonzerne, aber auch Pharmaunternehmen arbeiten bereits an der Zukunft unseres Gesundheitswesens. Dabei ist das Optimierungspotenzial groß.

Robotik, Genomik

Laut einer Studie des renommierten Frauenhofer-Instituts könnten nur in Deutschland pro Jahr 9,6 Milliarden Euro durch digitale Anwendungen eingespart werden.  Markus Gremmel, Leiter Marketing und Produkte der BAWAG P.S.K: „Der Gesundheitssektor befindet sich weltweit in einem Umbruch. Neue Technologien von der Robotik, über die Genomik und Biotechnologie bis hin zum Thema eHealth halten gerade in der Finanzbranche Einzug. Die Ursache dafür ist aber nicht nur in den neuen Technologien zu suchen, sondern bedingt auch der gesellschaftliche Wandel in den Industrienationen.“

Im Jahr 1804 überschritt die Weltbevölkerung erstmals die Grenze zur Milliarde. Weitere 120 Jahre dauerte es, bis die zweite Milliarde dazu kam, dann nur noch 30, bis sich drei Milliarden Menschen unseren Planeten teilten. Zwischen der Geburt des siebt- und des achtmilliardsten Erdenbürgers werden nicht mehr als vierzehn Jahre vergehen. Dass es heute überhaupt möglich ist, die beachtliche Zahl von 7,5 Milliarden Menschen zu ernähren, ist zahlreichen Revolutionen in Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Hygiene und Gesundheitsversorgung zu verdanken.

Markus Gremmel, Bawag P.S.K.

Lebenserwartung steigt

Lag die durchschnittliche Lebenserwartung 1800 in Westeuropa noch bei 40 und stieg erst nach 1900 auf 50 Jahre, gewannen im 20. Jahrhundert Bewohner von westlichen Industriestaaten fast 30 Jahre hinzu. 2014 führten Hong Kong mit 84, Japan mit 83,6 und Spanien mit 83,1 Jahren das weltweite „Durchschnittliche-Lebenserwartungs-Ranking“ an.

Weltweit gehen die Forscher davon aus, dass dieser Trend sich weiter fortsetzen wird. Gleichzeitig sinkt global die Geburtenrate. Die Vergreisung wird damit sowohl in den Industrie- als auch in den Schwellenländern steigen. Noch ist nur Japan von der Vergreisung betroffen.

Sprich über 30 Prozent der Bevölkerung sind über 60 Jahre. Aber schon im Jahr 2050 wird die Welt voll von Über-60-Jährigen sein. So werden laut Schätzungen der  Welthandelsorganisation (WTO) dann auch in Europa, den USA und China über 30 Prozent der Bevölkerung zu den älteren Herrschaften zählen.

Alter als Motor

Für die Gesundheitsbranche bringt das aber das große Geschäft. Pricewaterhouse-Coopers schätzt, dass 2018 bereits 25 Millionen Haushaltsroboter eingesetzt werden. „Bis 2020 wird der eHealth-Markt auf rund 233 Milliarden US-Dollar wachsen. Kein Wunder also, dass zum Beispiel der MSCI World Healthcare-Index in den vergangenen fünf Jahren um über 87 Prozent zugelegt hat“, so Gremmel von der BAWAG P.S.K.

MSCI World Healthcare Index

Auch das Sparpotenzial durch die Digitalisierung ist enorm und wird zu einem wichtigen Treiber der Gesundheitsbranche. Aktuelle US-Studien schätzen, dass bei einer weiteren digitalen Optimierung in den USA ein Sparpotenzial von mehr als 300 Milliarden Dollar gehoben werden könnte. Auch Googles Mutterunternehmen Alphabet weiß, dass im Gesundheitswesen viel Geld zu verdienen ist. Deshalb hat das Unternehmen zwei Tochtergesellschaften gegründet, um sich darauf zu konzentrieren – Calico und Verily Life Sciences. Calicos Fokus liegt auf der Erhöhung der Lebenserwartung des Menschen, während Verilys Bemühungen Technologien zur Behandlung von Krankheiten entwickelt.

Aktuell stellt der Markt zwischen 20 und 25 Milliarden US-Dollar an jährlichen Ausgaben dar. Aber einige Experten schätzen, dass dieser Markt schon in den nächsten Jahren zu einer Billion US Dollar wachsen könnte.

Breit gestreut

Ein Investment in den Gesundheitssektor muss aber wohl überlegt sein. BAWAG P.S.K-Experte Gremmel: „Natürlich lässt sich hier auch auf Einzelaktien setzen, aber besser ist es in einem engen Segment weltweit zu streuen und vor allem auch Unternehmen auszuwählen, die zu den zukünftigen Playern im Markt gehören werden. Diese zu finden, braucht aber viel Know-how, denn hier gilt es, an den aktuellen Entwicklungen nah dranzubleiben.“ Eine gute Alternative für ein Investment in den Gesundheitsbereich sind Fonds wie der Amundi CPR Invest -Global Disruptive OpportunitiesBAWAG P.S.K-Experte Gremmel: „Der Fonds fokussiert Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen, die mit ihren technologischen Entwicklungen zu den großen Spielern der Zukunft gehören werden.“ Zum Beispiel zählen zu den größten Fondspositionen derzeit Unternehmen wie die Google-Muttergesellschaft Alphabet Inc. oder auch der Pharmariese Roche. Aber der Fonds ist auch in zahlreiche kleinere Innovationstreiber im Gesundheits-, aber auch in anderen Sektoren investiert.

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