UniCredit macht sich für Übernahme fit

Unicredit Hauptsitz in Mailand.

© APA - Austria Presse Agentur

Wirtschaft
05/06/2021

UniCredit weist für Bank Austria im 1. Quartal wieder Gewinn aus

Auflösung von Rückstellungen bei Kreditrisikokosten stützt das Ergebnis.

Nach einem Verlust im Coronajahr 2020 weist die italienische Großbank UniCredit für ihr Österreich-Geschäft, die Bank Austria (ohne Corporate & Investmentbanking), für das erste Quartal wieder einen Gewinn aus. Unterm Strich stand ein Nettogewinn von 89 Mio. Euro, teilte die UniCredit am Donnerstag mit. Im Vorjahresquartal gab es noch einen Verlust von 58 Mio. Euro, im Gesamtjahr 2020 blieben minus 12 Mio. Euro stehen.

Positiv auf das Ergebnis wirkte die Auflösung von Rückstellungen bei den Kreditrisikokosten (loan loss provisions/LLP). Im ersten Quartal drehte die Zahl wieder auf plus 38 Mio. Euro, nachdem im Vorjahresquartal noch 84 Mio. Euro für potenzielle Kreditausfälle auf die hohe Kante gelegt wurden.

Die Einnahmen stiegen zudem um 8,6 Prozent auf 371 Mio. Euro, die operativen Kosten konnten um 5,7 Prozent auf 238 Mio. Euro gesenkt werden. Hier habe sich Einmaleffekte in den Personalkosten positiv ausgewirkt, hieß es von der Bank.

Das operative Ergebnis stieg von 5 Mio. Euro im 1. Quartal 2020 auf 171 Mio. Euro an. Die Kostenquote - das Verhältnis der Kosten zu den Einnahmen (Cost-Income-Ratio) - verbesserte sich von 73,7 Prozent im Vorjahresquartal auf 64,1 Prozent.

In der UniCredit-Österreich-Division sind mit dem Privat- und Firmenkundengeschäft auch die Geschäfte mit gehobenen Privatkunden enthalten, aber nicht das hierzulande getätigte Corporate/Investmentbanking.

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