UniCredit macht sich für Übernahme fit

Unicredit Hauptsitz in Mailand.

© APA - Austria Presse Agentur

Wirtschaft
02/10/2021

Unicredit 2020 mit 2,8 Milliarden Euro Verlust

Im Vorjahr hat die italienische Bank-Austria-Mutter noch 3,4 Milliarden Euro Gewinn gemacht.

Die italienische Bank-Austria-Mutter Unicredit rechnet nach einem Milliardenverlust im von Corona geprägten Jahr wieder mit besseren Geschäften. 2020 fiel inklusive aller Kosten für den Konzernumbau und Abschreibungen ein Verlust von knapp 2,8 Milliarden Euro an nach einem Gewinn von 3,4 Milliarden Euro im Vorjahr, wie die Bank am Mittwochabend in Mailand mitteilte.

Der höher als von Analysten erwartet ausgefallene Verlust könnte auch mit dem anstehenden Chefwechsel zu tun haben. Der bisherige Chef Jean Pierre Mustier, der die Bank nach der Finanzkrise saniert hatte, hatte im Dezember seinen Rückzug mit April angekündigt. Jetzt wurde bekannt, dass er die Bank bereits jetzt verlässt.

Seit kurzem steht mit Andrea Orcel auch sein Nachfolger fest. Vor einem Wechsel an der Konzernspitze ist es durchaus üblich, dass Altlasten aus der Bilanz beseitigt werden, um dem neuen Konzernlenker den Start zu erleichtern. Möglich ist dies zum Beispiel mit Abschreibungen.

Ranieri de Marchis, Co-Chief-Operating-Officer der UniCredit, wird die italienische Bank-Austria-Mutter in einer Übergangsphase bis zum Amtsantritt des neuen Chefs Andrea Orcel Mitte April führen. De Marchis sei zum General Manager ernannt worden, teilte der Konzern am Mittwochabend mit.

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