© REUTERS/Kai Pfaffenbach

Wirtschaft
12/23/2019

Uber ändert Geschäftsmodell in Deutschland

Nach Gerichtsurteil kooperiert Taxi-App künftig nur noch mit einer Mietwagen-Firma pro Stadt. Safedriver als Generalunternehmer

Nach einem Gerichtsurteil hat der Taxi-Konkurrent Uber in Deutschland sein Geschäftsmodell geändert. Die Vermittlungsplattform koopieriert künftig nur noch mit einer Mietwagen-Firma pro Stadt. Dieser Anbieter wird auch wesentliche Aufgaben wie das Festlegen der Preise übernehmen. Der Fahrer muss - wie in Österreich - nach jedem Einsatz zurück zum Betriebssitz.

In der Vorwoche hatte das Landgericht Frankfurt einer Unterlassungsklage einer Vereinigung von Taxizentralen stattgegeben und die bisherige Vorgehensweise von Uber in Deutschland für unzulässig erklärt.

Nur Vermittler

Uber arbeitet in Deutschland so wie in Österreich - anders als in anderen Ländern - für seinen Service UberX mit Mietwagen-Unternehmen zusammen, von denen die Aufträge ausgeführt werden. Das Unternehmen sieht sich selbst nur als Betreiber einer Vermittlungsplattform.

Das Gericht entschied aber, dass Uber mit dem bisherigen Modell auch selbst eine Mietwagenkonzession benötige, da der Fahrdienst-Vermittler zum Beispiel die Preise festlege. Außerdem kam das Gericht zu dem Schluss, dass Uber die Einhaltung einiger Regeln durch die Mietwagen-Unternehmen nicht ausreichend kontrolliere. Das Gericht erklärte zudem, Uber habe die Einhaltung der Regel, dass ein Auftrag vom Betriebssitz aus zum Fahrer disponiert werden muss, nicht ausreichend kontrolliert. Die Software wurde nun so neu programmiert, dass die Fahrer den Auftrag erst danach sehen sollen.

Safedriver als Partner

Uber ist in Deutschland in Berlin, München, Düsseldorf, Frankfurt, Köln, Stuttgart und Hamburg aktiv. Dem Handelsblatt zufolge wird in allen Städten die Firma Safedriver Ennoo zum Generalunternehmer. Die übrigen Fahrdienstleister, die bisher für Uber unterwegs sind, würden Subunternehmer von Safedriver Ennoo. Bei der Festlegung der Preise wolle Safedriver Enno auf von Uber bereitgestellte Technologie zurückgreifen, schrieb die Zeitung.

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