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Wirtschaft
11/15/2019

Teslas Model 3 und Model S sind "durchschnittlich zuverlässig"

Platz 23 von 30 beim US-Verbrauchermagazin "Consumer Reports". Geplante Brandenburger Tesla-Fabrik darf auf EU-Hilfen hoffen.

Tesla ist auf die Liste der empfohlenen Autos im einflussreichen US-Verbrauchermagazin "Consumer Reports" zurückgekehrt.

Das Model 3 und das Model S des Elektro-Pioniers bekamen bei ihrem Wiedereinzug in das viel beachtete Ranking zur Zuverlässigkeit aber jeweils nur die Note "durchschnittlich". Damit belegt Tesla den 23. Platz von 30.

Nicht empfohlen

Beim Model 3 hatten im Februar zunehmende Beschwerden über die Karosserie, das Innere, die Fenster und den Lack, dazu geführt, dass es aus der Liste gestrichen wurde. Tesla versuchte, die Probleme bei der Model-3-Produktion in den Griff zu bekommen. Der Test-Chef von "Consumer Reports", Jake Fisher, rechnet damit, dass die Bewertung der Zuverlässigkeit aber dennoch weiter schwanken könnte.

Die Noten für Zuverlässigkeit gehen bei der Test-Zeitschrift regelmäßig nach unten, wenn Autohersteller neue oder veränderte Modelle auf den Markt bringen.

VW nur auf Platz 27 von 30

Das bekamen dieses Mal auch die Marken Volkswagen und Audi zu spüren: VW rutschte neun Stufen auf Platz 27 ab, Audi fiel um sieben Stellen auf Platz 14. Auf dem Siegerpodest steht die Marke Lexus von Toyota.

Tesla-Chef Elon Musk hatte am Dienstag in Deutschland mit der Ankündigung für Aufsehen gesorgt, dass sein Unternehmen die geplante Großfabrik für Europa im Großraum Berlin ansiedeln will. 2021 schon sei der Produktionsstart geplant.

Die Landesregierung in Brandenburg hält den Zeitplan zwar für ehrgeizig. "Risiken in der absoluten Durchführung sehe ich, ehrlich gesagt, gar keine", sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach von der SPD. Das Schlüsselwort sei "timeline", ob die "Zeitachse, die sich Tesla selber vornehmen wird, hundertprozentig tragen wird".

EU-Beihilfen für Tesla

Die geplante Fabrik soll in Grünheide auf einer Industriefläche nahe der Autobahn 10 entstehen. Laut Steinbach sind in der ersten Ausbaustufe 3.000 Arbeitsplätze geplant. Die Bauarbeiten sollten im ersten Quartal 2020 beginnen.

Bis die von Brandenburg geplanten EU-Beihilfen genehmigt sind, dürften nach üblichen Verfahren eineinhalb bis zwei Jahre vergehen, rechnet Steinbach. "Das ist kein Geld, mit dem wir gewinkt haben und was die Entscheidung beeinflusst hat."

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