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Wirtschaft
09/21/2021

Sprachlernanbieter Babbel bläst Börsengang ab

Wenige Tage vor dem Start. "Ungünstige Marktbedingungen" als Grund - "Mittelfristig" wird Notierung an Frankfurter Börse angestrebt.

Der deutsche Sprachlernanbieter Babbel hat seinen geplanten Börsengang nur wenige Tage vor dem Start abgesagt. Wegen der "derzeit ungünstigen Marktbedingungen" werde der Börsengang verschoben, teilte das Unternehmen am Dienstag nach Börsenschluss mit. Als erster Handelstag war ursprünglich der Freitag (24. September) vorgesehen. Babbel und seine Aktionäre strebten aber weiterhin mittelfristig eine Notierung an der Frankfurter Wertpapierbörse an, hieß es nun.

Innovation und Wachstum

In der vergangenen Woche hatte Babbel die Preisspanne für den Börsengang noch auf 24 bis 28 Euro je Aktie festgelegt. Dies entsprach einer Marktkapitalisierung von bis zu rund 1,3 Milliarden Euro. Der Vorstand rechnete damals mit einem Bruttoerlös in der Mitte der Spanne von rund 190 Millionen Euro. Das mit dem geplanten Börsengang erlöste Geld sollte in Innovation und Wachstum fließen.

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