Skigebiet Lech

© Lech Zürs Tourismus GmbH

Wintertourismus
10/31/2014

Skigebiete am Arlberg sollen verbunden werden

Ski Zürs AG plant erste Skilift-Verbindung von Vorarlberg und Tirol. Planai-Bahnen mit Umsatzplus nach Ski-WM.

Die Skilift Zürs AG plant eine Verbindung der Vorarlberger und Tiroler Skigebiete. Die Planungen liefen derzeit auf Hochtouren, bereits im Dezember wolle man das Projekt zur Genehmigung einreichen, bestätigte Vorstandsvorsitzender Philipp Zangerl einen entsprechenden Bericht des ORF Radio Vorarlberg. Ob man in beiden Ländern einreichen müsse, werde sich zeigen.

Mit Details über die geplante Skilift-Verbindung hielt sich Zangerl im Gespräch mit der APA sehr zurück. Genaueres werde er erst in drei bis vier Wochen sagen können. Nur soviel: Für das Liftprojekt Zürs - Alpe Rauz (Gemeinde Klösterle) werde die Ski Zürs AG keine Umweltverträglichkeitsprüfung brauchen. Den Betreibern liege ein entsprechender Bescheid des Landes Vorarlberg vor, sagte Zangerl. Vorgesehen ist in diesem Projekt eine Kabinenbahn auf den Ochsenkopf und eine Verbindungsbahn zur Alpe Rauz. Erste Kostenschätzungen sollen bis Dezember vorliegen.

Mit der Verbindung der Skigebiete am Arlberg wollen die Betreiber neue Gäste in die Region locken. Zumal auch auf Tiroler Seite ein Zusammenschluss der Skigebiete von St. Anton und Kappl und damit in die Nähe des Wintersportortes Ischgl (Bezirk Landeck) geplant sei. Das Umweltverträglichkeitsverfahren für diese Verbindung läuft derzeit.

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Ski-WM kurbelte Umsatz in Schladming an

Nach der alpinen Ski-WM in Schladming Anfang 2013 haben sich bei den Planai-Hochwurzen-Bahnen die Umsatz- und Gästezahlen deutlich erhöht: Der Seilbahnumsatz stieg im vergangenen Winter 2013/2014 gegenüber dem Jahr davor um rund 5 Mio. Euro - das waren über 20 Prozent. Mehr als eine Mio. Gäste hätten im Winter die Berge der Planai besucht, hieß es am Freitag in Graz.

Tourismuslandesrat Hermann Schützenhöfer (ÖVP) sprach vom "besten Ergebnis der Unternehmensgeschichte", und das in einem Jahr bei dem die Seilbahnbranche mangels Schnees insgesamt ein Minus von rund drei Prozent zu verbuchen hatte. Der Cashflow stieg um mehr als 40 Prozent auf 10,4 Mio. Euro (in den Vorjahren 6 bis 7 Mio. Euro). Im ersten Winter nach der WM kamen 1,067 Mio. Gäste zur Planai.

Auswirkungen hatten die Weltmeisterschaften auch auf die Tourismuszahlen der Stadt Schladming und der Region Schladming-Dachstein: Die Gemeinde verzeichnete laut Bürgermeister Jürgen Winter (ÖVP) ein Nächtigungsplus von 9 Prozent (von 355.965 auf 387.849), wobei in der WM-Saison wegen zahlreicher Einzelbuchungen in Doppelzimmern - etwa von Athleten, Betreuern und Journalisten - naturgemäß weniger Nächtigungen zu verzeichnen waren. Die Ankünfte stiegen um 7,6 Prozent. In der Region kletterten die Nächtigungszahlen um rund 60.000 (3,5 Prozent) auf 1,7 Millionen.

Planai-Bahnen-Geschäftsführer Georg Bliem erklärte, dass der Jahresumsatz des Unternehmens kurz vor der 40-Millionen-Euro-Marke liege und dass derzeit 380 Mitarbeiter beschäftigt würden. Damit sei man der größte Freizeitkonzern der Steiermark und der größte Arbeitgeber des oberen Ennstals. Heuer wurden knapp 4 Mio. Euro investiert, im Jahr 2013 waren es noch 12 Mio. Euro gewesen. Die Gelder dafür bringe man selbst auf: "Wir haben auch noch nie eine Dividende verlangt", merkte Schützenhöfer als Vertreter des Landes Steiermark an. Der Gewinn solle weiter in neue Projekte und Attraktionen gesteckt werden.

Trotz steigender Skiliftkartenpreise - auf der Planai um 2,9 Prozent bzw. einen Euro in der anlaufenden Saison - befinden sich an Spitzentagen mehr als 25.000 Gäste auf den Pisten. Von Kapazitätsgrenzen sei momentan keine Rede, so Bliem. Gut angekommen sei im Sommer die E-Kart-Bahn in der Tiefgarage unter dem Planet Planai, erst vor wenigen Monaten eröffnet wurden die "Planai Welten" sowie die Hängebrücke am Dachstein. An diese angeschlossen ist auch die "Treppe ins Nichts": Ein Ort, an dem laut Bliem 1.000 Fotos am Tag geschossen werden. Sie habe 80.000 Euro gekostet und das Geld dafür sei in nur sechs Wochen erwirtschaftet worden.

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