© REUTERS/LASZLO BALOGH

Wirtschaft
10/30/2021

Russischer Banker zahlt in den USA halbe Milliarde Dollar Strafe

Die verhängfte Geldstrafe ist doppelt so hoch, wie der versuchte Steuerbetrug.

Der bekannte russische Geschäftsmann Oleg Tinkoff hat wegen vorsätzlich falsch eingereichter Steuererklärungen in den USA mehr als 500 Millionen US-Dollar (432 Mio. Euro) als Ausgleich gezahlt.

Das sei mehr als das Doppelte des Steuergeldes, das der Gründer der russischen Tinkoff Bank am Finanzministerium vorbeischleusen wollte, teilte das US-Justizministerium mit. Der Betrag beinhalte auch eine Betrugsstrafe in Höhe von 100 Millionen US-Dollar.

Der in Großbritannien lebende 53-Jährige werde zudem ein Jahr unter Aufsicht gestellt. Tinkoff zeigte sich russischen Medienberichten vom Samstag zufolge dankbar über die "humane Lösung" und bedauerte sein Vergehen.

Tinkoff, der zwischenzeitlich die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besaß, reichte laut US-Justiz zwischen 1996 und 2013 Steuererklärungen in den USA ein. Im Jahr 2020 wurde er in Großbritannien festgenommen. Gegen eine Auslieferung in die USA wehrte er sich mit Verweis auf eine schwere Erkrankung. Russischen Medien zufolge rechnete die US-Justiz Tinkoff eine in Großbritannien verbüßte Haftstrafe an und verfolgt seine Auslieferung nun nicht weiter.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.