Mega-Deal für Raiffeisen Bank in Rumänien
Die Raiffeisen Bank International hat in der Nacht auf Samstag bekannt gegeben, dass sie die rumänischen Geschäftsbereiche der BBVA-Tochter Garanti für 591 Millionen Euro übernehmen werde. Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt des Closings sowie der regulatorischen Genehmigungen, teilte die RBI in einer Aussendung mit. Das Closing der Transaktion wird für das vierte Quartal 2026 erwartet.
"Die RBI verfügt über eine starke Kapitalausstattung und strebt sowohl organisches Wachstum als auch solches durch Akquisitionen in ihren Kernmärkten an. Diese Transaktion ist ein bedeutender strategischer Schritt in einem der attraktivsten Bankenmärkte in Zentral- und Osteuropa, in einem Land, das wir sehr gut kennen", sagte RBI-CEO Johann Strobl.
Die Garanti Bank S.A. weise zum Jahresende 2025 eine Bilanzsumme von rund vier Milliarden Euro aus, was einem Marktanteil von etwa zwei Prozent entspreche. Die rumänischen Tochtergesellschaften der RBI hätten zum Jahresende 2025 eine Bilanzsumme von insgesamt 17,5 Milliarden Euro ausgewiesen und betreuten 2,3 Millionen Kunden, so die RBI.
Durch die Zusammenführung der erworbenen Gesellschaften mit den rumänischen Einheiten der RBI sollen operative und kostenseitige Synergien realisiert werden. Durch die Akquisition werde Raffeisen gemessen an der Bilanzsumme voraussichtlich zur drittgrößten Bank in Rumänien, so die RBI laut Aussendung.
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