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Wirtschaft
06/28/2021

Preisschere bei Wohnungskauf kleiner als bei Häusern

Bei Einfamilienhäusern haben Käufer damit tendenziell mehr Verhandlungsspielraum als bei Wohnungen.

Wer im Vorjahr eine Immobilie gekauft hat, hatte bei Einfamilienhäusern tendenziell mehr Verhandlungsspielraum als bei einer Wohnung, zeigt eine Auswertung von willhaben und IMMOunited unter 100.000 Immobilien-Anzeigen.

"Die Differenz zwischen den Angebots- und Kaufpreisen von Wohnungen lag 2020 bei maximal 21 Prozent Bei Einfamilienhäusern ist die Schere immer etwas größer", so Judith Kössner von willhaben laut einer Aussendung. Die regionalen Unterschiede sind groß.

Große Differenzen

Am größten war der Unterschied zwischen Angebotspreis und im Grundbuch eingetragenen Kaufpreis für ein Einfamilienhaus in Tirol mit einer Differenz von rund 30 Prozent. Am geringsten war die Differenz in Vorarlberg mit nur drei Prozent. Auch in Wien und Kärnten war der Spielraum mit neun bzw. acht Prozent eher klein.

In allen übrigen Bundesländern lag die Differenz über zehn Prozent, angeführt von Niederösterreich mit einer Preisschere von durchschnittlich 21 Prozent, gefolgt von Oberösterreich (17 Prozent), Salzburg und der Steiermark (je 15 Prozent) und dem Burgenland (14 Prozent).

Regionale Unterschiede

Auch bei der Differenz bei Wohnungspreisen lag Tirol mit 21 Prozent vorne, deutlich weniger Spielraum gab es dagegen beispielsweise in Kärnten mit (7 Prozent) und Oberösterreich mit (6 Prozent). Gerade bei Wohnungen sind jedoch in vielen Bundesländern die regionalen Unterschiede sehr groß, heißt es in der Aussendung.

In Wien mussten Verkäufer in Margareten, Alsergrund und Döbling im Vorjahr mit 14 Prozent deutliche Preisabschläge hinnehmen, während die Differenz in anderen Bezirken wie Meidling oder Leopoldstadt oder Brigittenau mit zwei Prozent sehr klein ist.

Große Preisdifferenzen gab es auch in Tirol in Kitzbühel (19 Prozent), sowie in den beiden niederösterreichischen Orten Melk (15 Prozent) und Scheibbs (14 Prozent). Besonders klein war der Spielraum dagegen in Amstetten (NÖ), Mistelbach (NÖ) und Braunau am Inn (OÖ) mit jeweils nur einem Prozent.

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