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Gehaltsverhandlungen
06/15/2016

Post-Mitarbeiter erhalten ab 1. Juli mehr Lohn

Erhöhung um 1,4 Prozent. Mitarbeiter mit Kollektivvertrag-neu bekommen 1,5 Prozent mehr.

Bei den Gehaltsverhandlungen für die Mitarbeiter der Österreichischen Post AG hat es nach mehreren Runden nun eine Einigung gegeben, teilten Post und die Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten (GPF) am Mittwoch mit. Die Mitarbeiter erhalten 1,4 bzw. 1,5 Prozent mehr Gehalt.

Die Kollektivvertragsgehälter, Beamtenbezüge und Sondervertragsgehälter werden um 1,4 Prozent erhöht. Die Gehälter der Mitarbeiter, die dem Kollektivvertrag-neu (KV-neu) aus 2009 unterliegen, werden um 1,5 Prozent angehoben. Wirksam werden die Erhöhungen mit 1. Juli.

Eventuelle Nebengebühren und Zulagen werden ebenfalls um 1,4 Prozent angehoben.

Einmalzahlung für Vollbeschäftigte

Vollbeschäftigte Mitarbeiter, die dem KV-neu unterliegen, erhalten zusätzlich eine Einmalzahlung 200 Euro brutto, wenn das Dienstverhältnis vor dem 1. Jänner 2016 begonnen hat und keine Überzahlung über den KV-Lohn besteht. Für teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter wird die Einmalzahlung entsprechend dem Stundenausmaß reduziert. Weiters hätten sich die Sozialpartner geeinigt, das spezielle Förderprogramm für KV-neu-Mitarbeiter mit Kindern um ein Jahr zu verlängern, heißt es in der heutigen Mitteilung weiter. Die Erhöhungen gelten vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates und des GPF-Bundesvorstandes bis zum 30. Juni.

Die Gewerkschaft hatte in der Vorwoche die schleppenden Verhandlungen nach zwei ergebnislosen Runden kritisiert und mit "Kampfmaßnahmen" gedroht, falls es bei der Gesprächsrunde am gestrigen 14. Juni keine Einigung gegeben hätte.

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