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OeNB-Bericht
12/15/2014

Österreichs Banken mit 600 Millionen Euro Verlust

Verlust im Halbjahr vor allem wegen Hypo. Kapitalpolster müssen aufgefettet werden.

Den EZB-Stresstest haben Österreichs Banken (mit Ausnahme der ÖVAG) bestanden. Dennoch dürfen sie sich nicht auf ihren Kapitalpolstern ausruhen. "In den nächsten zwei, drei Jahren ist sicherlich eine Erhöhung der Kapitalquoten erforderlich", sagte OeNB-Chef Ewald Nowotny am Montag.

Vor dem Hintergrund strengerer Vorschriften (Basel III) und riskanter Aktivitäten in Osteuropa müssten Österreichs Banken in den nächsten Jahren fünf Milliarden Euro Ergänzungskapital (Tier 2) aufstellen, sagte OeNB-Vize Andreas Ittner. Angesichts ihrer geringen Profitabilität sollten die Banken noch stärker an der Kostenschraube drehen.

Einen Rückzug aus Russland, wo vor allem Raiffeisen und Bank Austria vertreten sind, erwartet die OeNB nicht. In Zentral- und Osteuropa (CEE) ist die Zinsmarge mit gut drei Prozent zwar noch deutlich höher als im Heimmarkt. Dennoch gingen auch dort im Halbjahr die Gewinne um eine Milliarde Euro zurück. Insgesamt verzeichneten die Kreditinstitute im Halbjahr 600 Mio. Euro Verlust – vor allem wegen der Hypo Alpe und Firmenwertabschreibungen.

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