Die Reisebüros und Reiseveranstalter können heuer nur Urlaub in Österreich anbieten.

© WTG/Foto Weinhäupl

Wirtschaft
05/05/2020

Österreichischer Reiseverband fordert Corona-Hilfsfonds

Präsident Josef Peterleithner warnte im Ö1-Morgenjournal vor einer Pleitewelle bei Reisebüros und Reiseveranstaltern.

Josef Peterleithner, Präsident des Österreichische Reiseverbands (ÖRV) hat im Ö1-Morgenjournal vor einer Pleitewelle bei Reiseveranstaltern gewarnt. Wolle man vermeiden, dass hunderte Reisebüros pleite gehen, brauche es nicht rückzahlbare finanzielle Unterstützung des Staates.

Es gebe derzeit "so gut wie keine Neubuchungen", erklärte Peterleithner. Reisebüros und Reiseveranstalter hätten seit der Corona-Krise "nur Ausgaben an Personalkosten, an teuren Mietkosten bzw. auch durch die Rückzahlung der Anzahlungen" bereits gebuchter Reisen. Immerhin sei vor der Corona-Krise schon etwa 50 Prozent der Sommersaison gebucht worden.

Schutzschirm

Die Branche will vom Staat Entschädigung für Reisen, die nicht stattfinden konnten, sowie einen "Schutzschirm" zur Abdeckung der laufenden Kosten, analog zum Härtefonds. Sollte die Krise andauern, brauche es außerdem eine Verlängerung der Kurzarbeit.

Mangels internationalem Tourismus liegt die Hoffnung des ÖRV derzeit darauf, dass in Österreich lebende Personen ihren Österreich-Urlaub heuer bei Reisebüros und Reiseveranstaltern buchen.
 

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.