ÖAMTC warnt bei zwei Kindersitzen vor dem Kauf

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Foto: Stiftung Warentest Recaro Optia im Crashtest

Beim Crashtest löste sich die Isofix-Verbindung. Bei einem Unfall wären schweren Verletzungen für das Kind und auch andere Passagiere zu befürchten.

Bei zwei Kindersitzen für Autos sind bei aktuellen Tests "gravierende Sicherheitsmängel" festgestellt worden. "Der ÖAMTC rät daher dringend vom Kauf dieser Modelle ab", hieß es am Montag in einer Aussendung des Autofahrerclubs. Betroffen sind der Recaro Optia und der Jane Grand, bei denen die Isofix-Verbindung beim Frontalaufprall nicht stand hielten.

"Bei einem realen Unfall können schwere Verletzungen von Kind und Mitfahrer die Folge sein", erläuterte ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. "Wer bereits einen dieser Sitze gekauft hat, sollte sich an den Anbieter wenden", betonte er.

Bereits beim Kindersitztest im vergangenen Jahr gab es ein Problem mit dem Recaro Optia, der sich beim Frontaufprall gelöst hatte. Der Hersteller reagierte und tauschte die betroffene Isofix-Basis aus. Dennoch wiederholte sich im aktuellen Test mit dem Nachfolge-Modell der Basis das Szenario. "Der ÖAMTC und seine Partner haben sowohl Recaro als auch Jané gebeten, Stellung zu den aktuellen Ergebnissen zu nehmen", hält Kerbl fest. "Beide Hersteller können sich die Ergebnisse nicht erklären und suchen nach den Ursachen. Jané stoppt zudem vorübergehend die Auslieferung des Grand-Sitzes an die Händler."

(apa / and) Erstellt am
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