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Insolvenz
12/23/2014

Modefirma MEXX ist pleite

Händler beschäftigt 500 Menschen. In Österreich sind fünf Geschäfte betroffen.

Nach dem niederländischen Mutterkonzern haben jetzt auch die deutschen Töchter des Modehändlers MEXX Insolvenz angemeldet. Beim Amtsgericht Düsseldorf sei ein entsprechender Antrag eingereicht worden, teilt der zum Insolvenzverwalter bestellte Rechtsanwalt Georg Kreplin am Dienstag in Düsseldorf mit.

In Deutschland betreibt der Modehändler mit Sitz in Korschenbroich bei Mönchengladbach 35 Shops und beschäftigt 500 Menschen. In Österreich sind fünf Geschäfte betroffen.

Rückläufige Umsätze

Hintergrund der Zahlungsunfähigkeit seien weiterhin rückläufige Umsätze, die im vergangenen Jahr bei rund 40 Mio. Euro gelegen hatten. Der Geschäftsbetrieb werde uneingeschränkt fortgeführt, die Löhne seien zunächst über das Insolvenzgeld abgesichert, hieß es.

Unsichere Zukunft

Die Zukunft des Unternehmens, dessen Eigentümer der Finanzinvestor The Gores Group ist, sei wegen der Insolenz des Mutterkonzerns unsicher. Trotz der schwierigen Ausgangslage werde aber an strategischen Lösungen gearbeitet, um den Mitarbeitern der Shops eine Perspektive aufzuzeigen, betonte der Insolvenzverwalter.

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