Sponsored content
20.10.2017

Das Verhältnis von Risiko und Ertrag

Depotcheck: Ausgefeilte Analysen der Bank Austria offenbaren Schwächen im Depot und helfen, die Ertragschancen zu steigern und Risiken zu senken – ein Fallbeispiel.

William Sharpe erhielt gemeinsam mit dem Urvater der Portfoliotheorie Harry M. Markowitz und Merton H. Miller 1990 den Wirtschaftsnobelpreis. Er war es, der mit der Sharpe-Ratio die Rendite einer Geldanlage, soweit sie den risikofreien Zinssatz übersteigt, in Abhängigkeit vom Risiko stellte. Die Sharpe Ratio setzt die Überrendite – das ist jener Prozentsatz, der den aktuell gültigen risikofreien Zinssatz übersteigt – ins Verhältnis zum Risiko. Es gilt: Je höher die Sharpe-Ratio eines Portfolios ist, umso besser ist das Chance-Risiko-Verhältnis. Für Investmentprofis sagt sie deutlich mehr aus als die reine Performance.

Peter Kröss, Bank Austria-Veranlagungsexperte: "Es ist also immer eine Abwägung in der Depotzusammenstellung. In der Regel versuchen Wertpapieranleger einen hohen Ertrag mit möglichst geringem Risiko zu erzielen. Was einfach klingt, ist in der Praxis deutlich komplizierter, denn es sind dabei unzählige Faktoren im Depot zu berücksichtigen."

Risiko-Ertrags-Analyse

Mit der Risiko-Ertrags-Analyse der Bank Austria lassen sich Wertpapierdepots hinsichtlich ihrer Struktur und ihrem aktuellen Risiko-Ertrags-Verhältnis überprüfen. "Bei der Strukturanalyse geht es unter anderem darum, eventuelle Risiken, wie zum Beispiel Klumpenrisiken, aufzudecken. In weiterer Folge wird das Wertpapierdepot des Kunden mit einem zum jeweiligen Risikotyp passenden Modellportfolio gegenübergestellt", so Bank Austria-Veranlagungsexperte Kröss. Anhand der Ergebnisse der Risiko-Ertrags-Analyse können schlussendlich Maßnahmen abgeleitet werden, um das Risiko zu reduzieren und den Ertrag zu optimieren.

Am Beispiel erklärt

Stellen Sie sich vor, dass ein Kunde auf seinem Depot 48 Prozent österreichische Einzelaktien in Euro, 37 Prozent österreichische, deutsche und US-amerikanische Unternehmensanleihen in Euro und US-Dollar sowie 15 Prozent inländische Immobilienfonds in Euro hat (siehe Tabelle). Schon der erste Blick zeigt, dass in diesem Depot eine zu geringe regionale Streuung vorherrscht und der Heimatmarkt des Wertpapieranlegers eine zu hohe Gewichtung aufweist. Stellt man das Kundendepot nun dem Bank Austria "Modellportfolio Dynamisch" gegenüber (siehe Grafik), weist das Kundendepot im Vergleich zum Modellportfolio ein unverkennbar höheres Risiko bei einer gleichzeitig niedrigeren Ertragschance auf. Es ist Handlungsbedarf gegegeben.

Umschichten lohnt">

Bank Austria-Veranlagungsexperte Kröss: "Mittels einer Umschichtung des Kundendepots lässt sich das Risiko-Ertrags-Verhältnis entscheidend verbessern. Doch die große Frage ist bei vielen Anlegern oft das Wie." Im dargestellten Beispiel setzt man unter anderem auf den teilweisen Verkauf der österreichischen Aktien und den Neuerwerb breitgestreuter und regionaler Aktienfonds mit Anlageschwerpunkten in Europa, USA, Japan und den Emerging Markets. Darüber hinaus werden im beschriebenen Beispiel die österreichischen, deutschen und US-amerikanischen Unternehmensanleihen teilweise auf breit gestreute europäische Euro-Rentenfonds umgeschichtet. Bank Austria-Veranlagungsexperte Kröss: "Beide Maßnahmen bringen eine regionale Umschichtung und eine breitere Streuung."">

Klumpenrisiken">

Im überprüften Kundendepot zeigt sich zudem eine zu hohe Gewichtung von inländischen Immobilienfonds. Das führt zu einem Klumpenrisiko. Grund: Fällt der österreichische Markt, wäre das Kundendepot überproportional betroffen. Als Gegenmaßnahme werden die bestehenden Anteile teilweise abgeschichtet und alternative Investments beigemischt. Bank Austria-Veranlagungsexperte Kröss: "Alternative Investments wie Rohstofffonds und Total-/Absolutreturnfonds können abseits der traditionellen Anlageklassen wie Aktien oder Anleihen zur Optimierung des Risiko-Ertrags-Verhältnis des Depots eingesetzt werden, weil bei diesen auch Reaktionen abseits des allgemeinen Markttrends möglich sind." Letztendlich wurde durch den Umbau des Kundenmusterdepots eine Senkung der Hauptrisikofaktoren und eine Erhöhung der Ertragschancen erreicht: Die Klumpenrisiken durch eine Übergewichtung des Heimatmarktes bei den Immobilienfonds und Einzelaktien wurden aufgelöst und die Ertragschancen durch Beimischung von aussichtsreichen Wertpapieren erhöht. Insgesamt wurde die Sharpe-Ratio wie in der Grafik oben dargestellt, deutlich verbessert.

Service nutzen

Die neue Risiko-Ertrags-Analyse der Bank Austria hilft Wertpapieranlegern, das optimale Risiko-Ertrags-Verhältnis ihres Depots herauszufinden. Dabei wird ein individueller Risikobericht auf Basis des bestehenden Depots erstellt und Maßnahmen für eine mögliche Optimierung abgeleitet. Oft lässt sich schon mit geringen Depot-Umschichtungen das vorhandene Risiko bei zumindest gleichem Ertragspotenzial deutlich reduzieren. Nutzen Sie das individuelle, kostenlose Premium-Service der Bank Austria!

Risiko-Ertrags-Analyse auf einen Blick

  • Kostenlose, unverbindliche Analyse Ihres Depots
  • Individueller Risikobericht: Ist ein ähnlicher Ertrag vielleicht mit geringerem Risiko möglich?
  • Simulation Ihres Depots auf verschiedene Krisenszenarien
  • Errechnen des maximalen Verlustrisikos Ihrer Veranlagung (mit 95 %-iger Wahrscheinlichkeit)

Jetzt analysieren lassen!

Einfach Depot auf www.bankaustria.at/risiko-analyse hochladen oder Depotauszug in einer Bank Austria Filiale abgeben.

Sponsored Content

">