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Kein Kerosin-Mangel: AUA-Mutter Lufthansa dementiert Bericht

Der Bericht beziehe sich auf eine alte Aufzeichnung einer Veranstaltung im März, sagte eine AUA-Sprecherin.
Ein Mitarbeiter geht auf dem Rollfeld an einer Lufthansa Airbus A340-600 vorbei, an der eine mobile Treppe steht.

Die Austrian-Mutter Lufthansa und auch die AUA haben einem Bericht widersprochen, wonach sich die Lufthansa wegen Treibstoffknappheit darauf vorbereitet, im Notfall bis zu 40 Flugzeuge vorübergehend stillzulegen. Das könne er dementieren, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Der Bericht beziehe sich auf eine alte Aufzeichnung einer Veranstaltung im März, sagte eine AUA-Sprecherin der APA.

Der „Spiegel“ hatte am Freitag in einer - später zurückgezogenen - Vorabmeldung berichtet, Konzernchef Carsten Spohr habe die Belegschaft bei einer internen Veranstaltung auf eine deutliche Verschärfung der Krise eingestimmt. Binnen 72 Stunden sei aus dem Preisproblem beim Kerosin ein Verfügbarkeitsproblem geworden, an immer mehr Flughäfen drohe der Treibstoff knapp zu werden. Der Vorstand habe deshalb zwei Krisenpakete vorbereiten lassen, die vorsähen, im Ernstfall bis zu 40 Flugzeuge am Boden zu lassen, so der „Spiegel“. Später erklärte das Nachrichtenmagazin, der Bericht beruhe auf einer veralteten Informationen und werde zurückgezogen.

Nach früheren Angaben ist die Lufthansa durch Termingeschäfte weitgehend abgesichert gegen die vom Iran-Krieg in die Höhe getriebenen Kerosinpreise. Das betonte zuletzt auch AUA-Chefin Annette Mann. Die Versorgung sei jedenfalls über den Sommer gesichert.

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