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Wirtschaft
06/26/2019

Lebenskosten: Das sind die teuersten Städte der Welt

Für Auslandsmitarbeiter sind asiatische Städte ein besonders teures Pflaster. Auch Wien schafft es in das Mercer-Ranking.

In welchen Städten sind die Lebenshaltungskosten für ins Ausland entsandte Arbeitskräfte ("Expatriates") am höchsten? Das untersucht alljährlich die Personalberatungsfirma Mercer - heuer wurden 209 Städte ausgewertet.

Jüngstes Fazit: Acht der zehn teuersten Städte der Welt befinden sich in Asien. Hongkong ist dabei zum zweiten Mal in Folge Spitzenreiter. Es sind vor allem der überhitzte Immobilienmarkt und die an den US-Dollar gekoppelte Währung, die die Kosten für das Leben vor Ort hochtreiben.

Dicht dahinter folgen Tokio, Singapur und Seoul. Auf weltweit Platz fünf und Platz eins in Europa schafft es Zürich. Auch Schanghai, Aschgabat, Peking, New York City und Schenzhen zählen zu den Arbeitsdestinationen, welche die Geldbörsen strapazieren.

Eher günstig kommt man hingegen als Ausländer in Tunis (Tunesien), Taschkent (Usbekistan) und Karatschi (Pakistan) weg.

Und Wien? Die rot-weiß-rote Bundeshauptstadt landet in der Rangliste der teuersten Pflaster auf Platz 51. In der Europa-Wertung bedeutet das exakt Platz zehn. Teurer sind nämlich nur noch Zürich, Bern, Genf, Kopenhagen, London, Moskau, Dublin, Mailand und Paris.

Das Mercer-Ranking vergleicht die Kosten für mehr als 200 Artikeln an jedem Standort, einschließlich Wohnen, Transport, Lebensmittel, Kleidung, Haushaltswaren und Unterhaltung.

New York City wird als Basisstadt für alle Vergleiche herangezogen. Die Währungsschwankungen werden gegenüber dem US-Dollar gemessen.