KTM-Muttergesellschaft Cross Industries zieht es an die Börse.

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Verschmelzung
10/14/2014

KTM: Mutterfirma geht an die Börse

Cross Industries soll mit börsennotierter Firmenhülle Brain Force verschmolzen werden.

von Kid Möchel

Die Cross Industries AG, Mehrheitseigentümerin der KTM-Fahrzeuggruppe, plant einen Börsengang. Die Cross Industries gehört laut Firmencompass der Pierer Industries AG (40,05 Prozent), der Pierer Invest Beteiligungs GmbH (50,05 Prozent) und der Unternehmens Invest AG (9,9 Prozent). Sie soll mit der Brain Force Holding, die bereits an der Börse notiert, verschmolzen werden. An der Brain Force, die de facto eigentlich nur noch eine Firmenhülle ist, hält Pierer Industries bereits 52,5 Prozent. Mit der Umsetzung der Transaktion wird im ersten Halbjahr 2015 gerechnet, teilte Brain Force am Dienstag ad hoc mit.

Im Juni 2014 hat Pierer die operativen Töchter der Brain Force Holding um 24 Millionen Euro an den belgischen IT-Dienstleister Cegeka verkauft. Verkauft wurden die operativen Töchter in Deutschland und Italien, die den Großteil des Umsatzes erzielen, aber auch die Tochtergesellschaften in Österreich, Holland, Tschechien und der Slowakei. Im Endeffekt gingen 98 Prozent der Mitarbeiter und 93 Prozent des Umsatzes der Brain Force AG an die Belgier über.

Cross Industries mit Sitz in Wels, Oberösterreich, setzte vom Vorjahr mit 3928 Mitarbeitern rund 896,7 Millionen Euro um. Mittlerweile beschäftigt die Cross Industries-Gruppe 4400 Mitarbeiter und peilt heuer einen Umsatz von 1,1 Milliarden Euro an.

In den nächsten Monaten sollen die für die Verschmelzung erforderlichen Vorbereitungsarbeiten, Bewertungen, Beschlüsse und gesellschaftsrechtlichen Maßnahmen erstellt. Erst danach werde die Gesellschaft und die Pierer-Gruppe den Aktionären weitere Informationen zur Umsetzung der Transaktion zur Verfügung stellen, teilt Brain Force mit. Als fortgeführter Geschäftsbereich verbleiben die Brain Force Holding und die Network Performance Channel Gruppe. Im fortgeführten Bereich gab es in den ersten drei Quartalen einen Umsatzrückgang und einen Verlust.

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