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Wirtschaft
12/20/2021

Kelag erhöht mit März die Strompreise

Samt höheren Netztarifen ein Plus von 4,7 Prozent - Wegfall der Ökostromförderungen dämpft Preisauftrieb

Der Kärntner Energieversorger Kelag erhöht mit 1. März 2022 die Strompreise für Kunden mit Standardprodukten. Das gab das Unternehmen am Montag bekannt. Bereits mit 1. Jänner steigen die Netztarife, dafür fallen die Ökostromförderungen weg. Für einen Durchschnittshaushalt bedeutet das laut Kelag ab März eine Erhöhung von 4,7 Prozent, von 914,57 auf 957,59 Euro.

 

Der reine Leistungspreis steigt damit um knapp 40 Prozent, der Preisauftrieb wird durch den Wegfall der meisten Ökostromförderungen gedämpft, die laut einer Tabelle der Kelag um zwei Drittel sinken. Kelag-Vorstand Danny Güthlein erklärte, die Großhandelspreise für Strom seien innerhalb eines Jahres um mehr als 400 Prozent gestiegen: "Ursache für die mit 1. März 2022 notwendige Anpassung des Tarifportfolios sind die extremen Marktentwicklungen."

Laut Prognosen würden die Marktpreise weiter hoch bleiben, man gebe die Preissteigerung auch nicht eins zu eins an die Kunden weiter, da man mit langfristigen Beschaffungsstrategien preisdämpfend wirken könne, obwohl die Märkte verrückt spielen würden.

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