Homeoffice oder Präsenz: Warum man mit Sichtbarkeit punktet

Fünf Leute in Anzügen sitzen in einem Büro und halten Schilder hoch. Die erste Frau im Anzug hält die Nummer 6, der Mann daneben die Nummer 4, die Frau in der Mitte die Nummer 8, die Frau daneben die Nummer 10 und der Mann neben ihr die Nummer 5
Der Ruf zurück ins Büro wird immer lauter - aber was bringt die Büropräsenz für die eigene Karriere?

„Das Experiment ist vorbei“, sagt Sam Altman, CEO von Open AI. Was einst der Inbegriff der künftigen Jobwelt sein sollte, begegnet nun skeptischen Blicken und vernichtenden Aussagen: Remote Work – und somit auch Homeoffice – erweisen sich „als noch nicht gut genug.“

Seit Monaten tauchen Meldungen von Amazon, Microsoft, Facebook, Tesla und ironischerweise Zoom auf, in denen die Homeoffice-Zeiten für beendet erklärt werden. Dieser Gegenwind soll bald auch Mitarbeiter in Österreich zurück ins Büro wehen. Der Grund? Es ist schlecht fürs Geschäft. Insbesondere bei Start-ups soll „Telearbeit“ etwa die Kreativität einschränken. Und: „Leistung heißt Arbeit pro Zeit. Und nicht Homeoffice und Vier-Tage-Woche“, sagt Stefan Pierer, CEO von Pierer Mobility AG.

„Willkommen zurück“ ist somit der neueste Trend der Arbeitswelt, dem Mitarbeiter unbedingt folgen sollten. Sonst werde man schnell als „unwichtig“ abgestempelt. Das sagt etwa Trigema-Chef Wolfgang Grupp: „Wenn einer im Homeoffice arbeiten kann, ist er unwichtig.“

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