Wirtschaft | Karriere
29.06.2017

Die perfekte Übergabe

Stift fallen lassen und ab in den Urlaub? So funktioniert das nicht. Eine Übergabe in vier Akten.

Der lang herbeigesehnte Urlaubsbeginn kann plötzlich viel zu schnell da sein. Dann kommt man erst am späten Abend aus dem Büro, packt um 5 Uhr Früh die Koffer, trinkt um 9 Uhr im Flugzeug das erste Gin Tonic und ärgert sich, dass man nicht viel eher für die eigene Absenz vorgebaut hat. Wer nicht auf Panikattacken im Flugzeug steht, kann rechtzeitig eine geordnete Übergabe machen. Laut Personaldienstleister Robert Half geht das so:

  1. Früh anfangen: Ein bis zwei Wochen vor dem letzten Arbeitstag erinnern Sie die Kollegen an Ihren nahenden Urlaub und geben ihnen ein erstes Briefing ihrer Projekte, Kunden, Aufgaben, Kontakte – dann haben sie noch Zeit für Rückfragen. Und: Legen Sie sich selbst keine wichtigen Termine kurz vor den Urlaub – minimieren Sie potenzielle Stressfaktoren.
  2. Klare Zuständigkeiten: Es sollte genau geregelt sein, welcher Kollege welche Aufgaben übernimmt, wer Verantwortung trägt. Am besten, Sie schreiben eine kurze Landkarte, damit es zu keinen Missverständnissen kommt und alle Kollegen die selben Informationen und Kontakte haben.
  3. Abwesenheitsnotiz verfassen: Sie sollte das Datum der Rückkehr, den Kontakt der Vertretung und den Hinweis, ob die Mail weitergeleitet wird, enthalten. Am besten eine Testmail an die eigene Adresse schicken.
  4. Aufräumen und Liste schreiben: Wer den Zustand der Entspannung nicht nach zehn Minuten zurück im Job verlieren will, sollte vor dem Urlaub den Schreibtisch ordnen und eine To-Do-Liste schreiben.