Das ist neu an den Unis

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Foto: KURIER/Gilbert Novy

Das bringt das Studienjahr: mehr Studienbeihilfe, neue Studienrichtungen und Matrikelnummern, einen Schnellsiedekurs für Quereinsteiger als Lehrer sowie eine vereinheitlichte Studieneingangsphase.


Jedes Jahr müssen sich Studierende neu orientieren, heuer kommen einige Änderungen dazu:

Höhere Studienbeihilfe Die Höchststudienbeihilfe steigt von monatlich 475 auf 560 Euro. Der erhöhte Satz für Vollwaisen, Verheiratete, Studenten mit Kind sowie nicht am Studienort Wohnende wird von monatlich 680 auf 801 Euro erhöht. Neu ist, dass auch Studierende über 24 in die Gruppe mit erhöhter Beihilfe fallen. Studenten ab 27 erhalten einen automatischen monatlichen Zuschlag von 40 Euro (bisher 30 Euro), für Studenten ab 24 Jahren sind es monatlich 20 Euro.

Neue Matrikelnummern Für neu zugelassene StudentInnen gibt es ein neues Matrikelnummernsystem: Sie bekommen acht- statt wie bisher siebenstellige Nummern. Diese beginnen nicht mehr mit dem Jahr der Einschreibung, sondern je nach Art der Hochschule: Uni-Studenten sind an einer eins, zwei oder drei am Anfang erkennbar, Studenten einer Pädagogischen Hochschule an einer vier. Fachhochschulen und Privatunis sollen bis 2020 eingebunden werden. Auch der Studentenausweis bekommt ein neues Gesicht. Ab sofort löst eine Plastikkarte im Scheckkartenformat schrittweise den alten Studierendenausweis der Uni Wien aus Papier ab.

Quereinstieg in den Lehrerberuf Wer ein fachlich in Frage kommendes Studium abgeschlossen hat und mindestens 3000 Stunden Berufspraxis vorweisen kann, kann in zwei Jahren (auch berufsbegleitend) eine Master-Ausbildung an einer Pädagogischen Hochschule oder Uni absolvieren. Die Ausbildung berechtigt zum Unterrichten der 10 bis 14-Jährigen an Neuen Mittelschulen oder AHS. Die ersten Hochschulen starten ihre Angebote im Sommersemester 2018, Eignungsprüfungen finden ab sofort statt.

Studienberechtigungsprüfung Diese bietet die Möglichkeit, ohne Ablegen der Matura zum Studium zugelassen zu werden. Sie berechtigt aber nur zum Besuch bestimmter Studienrichtungen. Ab sofort wird die Zahl der Studienrichtungsgruppen von 16 auf zehn reduziert. Neu ist, dass Fachhochschulen die Prüfung selbst durchführen dürfen.

Neue Studien Ab Herbst neu an der Uni Wien sind die Masterstudien "Lebensmittelchemie", "Banking and Finance" und "Drug Discovery and Development" sowie das Bachelorstudium "Islamisch-Theologische Studien". Neu an der TU Graz ist das Masterstudium Biorefinery Engineering.

Die Studieneingangsphase (STEOP) wird auf alle wissenschaftlichen Unis ausgeweitet und vereinheitlicht. Bestandene Prüfungen in der STEOP sind Voraussetzung für die Fortsetzung des Studiums.

Mit diesen Lifehacks wirst du vom Freshman zum Master

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(kurier) Erstellt am
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