Kommentar
03/11/2014

Raus aus der Testfalle

von Ute Brühl

Ministerin Gabriele Heinisch-Hosek gibt die Macherin und zieht die Notbremse. Wegen des Datenlecks beim Bifie werden die diesjährigen Bildungsstandardtest abgesagt.

Doch hinter der Absage steht sicher mehr als nur die Angst vor weiteren Lücken im System. Langsam dämmert es den Verantwortlichen am Minoritenplatz nämlich, dass zentrale Tests zwar eine gute Sache sind, weil sie die Stärken und Schwächen der Schulstandorte aufzeigen. Doch mittlerweile sind es einfach zu viele zentrale Prüfungen geworden, mit denen die Schüler traktiert werden – angefangen von PISA über Lesetests bis zu Kompetenzprüfungen und Bildungsstandards.

Jetzt wäre es endlich an der Zeit, aus den Ergebnissen dieser Tests Konsequenzen zu ziehen. Die Wichtigste wäre: Den Unterricht dort zu verbessern, wo er besonders schlecht ist. Dazu braucht es nicht noch mehr Tests, sondern eine gute Aus- und Fortbildung der Pädagogen sowie eine funktionierende Schulaufsicht.

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