BILD zu OTS - Der Baustoff Holz steht für Lebensqualität und hohe Wärmedämmung.(Musterhaus: Griffnerhaus)

© APA/Christian Schneider

GriffnerHaus-Versteigerung
02/20/2013

Investor bekommt Konkurrenz aus Dubai

Nicht nur Mehrheits-Eigentümer Kerbler hat Interesse am insolventen Häuslbauer.

von Kid Möchel

Der insolvente Kärntner Fertigteil-Hauserzeuger Griffnerhaus (240 Mitarbeiter, 29,4 Millionen Euro Forderungen) kommt am Mittwoch unter den Hammer. Masseverwalter Gerhard Brandl lässt die Assets versteigern, dann wird der alte Betrieb geschlossen. Drei Interessenten rittern um den Zuschlag: der Wiener Zinshaus-Kaiser und Griffner-Minderheitseigentümer Günter Kerbler.

Sein Angebot soll drei Millionen Euro betragen. „Ich ziehe wacker in den Kampf und bin beim Bieterverfahren dabei“, sagt Kerbler. Interessent Nummer zwei ist die JM Offner Immobilien GmbH der Wolfsberger Unternehmerfamilie Niedersüß im Verbund mit dem früheren GriffnerHaus-Vorstand Stefan Jausz. Ihr Angebot soll bei etwa 3,5 Millionen Euro liegen. „Wir haben ein Angebot gelegt und ein Konzept erarbeitet“ bestätigt Jausz dem KURIER.

Und Interessent Nummer drei gilt als große Überraschung: Es soll sich dabei um eine „WM Agro-Investment AG“ handeln, hinter der angeblich ein Investor aus Dubai steht. Sie wird von einem österreichischen Anwalt vertreten und bietet 7,5 Millionen Euro für die Hausbaufirma. Der Verkehrswert der Griffner-Assets wird mit 10,18 Millionen Euro beziffert. Kerbler und Jausz wollen den Standort erhalten, die Pläne der Dubaier sind noch nicht bekannt.

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