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Pikanter Deal
08/13/2013

Investmentfonds Triton schluckt Alpine Energie

Die Alpine Energie galt als wichtigstes Asset der bankrotten Alpine-Gruppe.

von Kid Möchel

Die Zerschlagung des bankrotten Baukonzerns Alpine schreitet voran. Die spanische Alpine-Mutter FCC hat den Linzer Infrastruktur-Dienstleister Alpine Energie Holding AG (3000 Mitarbeiter, 462 Millionen Euro Umsatz) an den Finanzinvestor Triton mit Sitz auf Jersey verkauft.

Die Alpine Energie galt als wichtigstes Asset der Alpine-Gruppe und rĂŒstet Telekommunikations-, Verkehrs- und Energienetze aus. Zu Beginn des Insolvenzverfahrens wurde der Unternehmenswert mit rund 100 Millionen Euro beziffert, vor der Pleite wollten die Spanier von Interessenten noch 200 Millionen Euro fĂŒr die Energie-Sparte haben. Um den Triton-Deal ĂŒber die BĂŒhne bringen zu können, musste FCC mit dem Wiener Konkursgericht und den Insolvenzverwaltern Stephan Riel und Alexander Schoeller eine Vereinbarung treffen. Stichwort: Rechtssicherheit. Denn: Bis MĂ€rz 2013 gehörte Alpine Energie zum österreichischen Baukonzern, wurde aber fĂŒr einen 75-Millionen-Euro-Zuschuss der spanischen Mutter ĂŒbertragen. Riel hĂ€tte gute Chancen gehabt, diese Übertragung, die erst kurz vor Insolvenzeröffnung erfolgte, durch ein Gericht rĂŒckabwickeln zu lassen.

Indes soll laut KSV1870 vereinbart worden sein, dass FCC jenen Mehrerlös aus dem Verkauf, der ĂŒber 75 Millionen Euro liegt, in den Alpine-Massetopf zahlt. „Es ist ein durchaus angemessener Deal abgeschlossen worden“, sagt Stephan Riel zum KURIER. Riel ist gerade dabei, in zwei Tranchen weitere Alpine-Beteiligungen zu verkaufen.

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