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Inflation im Juni auf 3,2 Prozent gesunken

Ausschlaggebend für den nachlassenden Preisdruck war der deutlich geringere Preisauftrieb bei Treibstoffen und Heizöl.
Inflationsrate

Die Teuerung hat im Juni ein wenig nachgelassen. Die Preise waren im Schnitt um 3,2 % höher als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Vormonat Mai 2026 blieb das durchschnittliche Preisniveau im Juni unverändert.

„Im Juni 2026 hat sich die Inflation in Österreich auf 3,2 % abgeschwächt. Damit wurde die Schnellschätzung von Anfang Juli bestätigt. Im Mai 2026 hatte die Teuerung 3,7 % betragen. Ausschlaggebend für den nachlassenden Preisdruck war der deutlich geringere Preisauftrieb bei Treibstoffen und Heizöl. Auch Nahrungsmittel verteuerten sich weniger kräftig als zuletzt. Den Hauptbeitrag zur Gesamtinflation lieferten nach wie vor die Dienstleistungspreise, die im Juni erneut überdurchschnittlich gestiegen sind“,so Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria.

Hauptpreistreiber im Vergleich zum Vormonat Mai 2026 waren teurere Pauschalreisen (durchschnittlich +10,1 %). Als Hauptpreisdämpfer im Vergleich zum Vormonat erwiesen sich günstigere Treibstoffe (durchschnittlich −6,1 %).

Täglicher Einkauf preisstabil

Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der den täglichen Einkauf widerspiegelt und überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält, blieb im Juni im Jahresabstand unverändert. Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg im Jahresvergleich um 3,7 %.

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