Kombination von Wandfarbe als Muster an einer Wand bei der Renovierung

© Robert Kneschke - Fotolia/Robert Kneschke/Fotolia

Wirtschaft Immobiz
01/15/2015

Wandgestaltung einmal anders

Für Magnete, Tafelkreiden oder Whiteboard-Stifte: Drei Alternativen zur klassischen Dispersionsfarbe.

von Ulla Grünbacher

Rezepte in der Küche, Zeichnungen im Kinderzimmer: Mit Tafelfarbe können Oberflächen so gestaltet werden, dass die Kreide darauf haftet und sich auch wieder abwaschen lässt, dasselbe gilt für das Whiteboard. Wichtige Telefonnummern können im Heimbüro direkt an die Magnetwand gepinnt werden. Magnetfarben gibt es vor allem in Schwarz und Grautönen. Die zähflüssige Textur enthält Metallspäne, die eine magnetische Wirkung erzeugen. Die Fläche wird abgeklebt und mit einer Tiefengrundierung behandelt. „Beim Auftragen mit Pinsel oder Schaumstoffrolle muss klar sein, welches Gewicht die Magnete tragen sollen. Werden große Plakate aufgehängt, dann müssen viele Schichten aufgetragen werden“, empfiehlt Andreas Denner, Landesinnungsmeister der Maler und Tapezierer der Wirtschaftskammer Wien. Der getrocknete Magnetanstrich kann anschließend mit Dispersionsfarbe im gewünschten Ton überdeckt oder tapeziert werden.

Die Schultafel an der Wand

Tafelfarbe ist auch für Laien leicht aufzutragen. Farbe ist besonders gut für Wände geeignet, während Tafellack auf Holz, Metall und Kunststoff aufgetragen werden kann. Das kann zum Beispiel eine Zimmer- oder eine Schranktüre sein. Damit die Fläche sehr glatt ist, wird eine Hartgrundierung aufgebracht. „Der Lack wird in zwei bis drei Arbeitsgängen mit einer Lackierwalze aufgetragen“, sagt Denner. Tafelfarbe- und Lack, ursprünglich nur in dunkelgrün und schwarz erhältlich, gibt es heute in vielen Farben. Auf der Oberfläche kann mit Kreide geschrieben und gezeichnet werden.

Filzstifte statt Kreide

Mit einer Whiteboard-Farbe kann eine weiße Tafel an die Wand gemalt werden, die mit speziellen Filzstiften beschrieben wird. Für die Herstellung braucht man etwas handwerkliches Geschick. Der Untergrund muss zuerst mit einer nicht saugenden Wandfarbe behandelt werden. In der Regel wird eine weiße Farbe gewählt, aber auch jeder andere Ton ist möglich. Erst dann wird die durchsichtige Whiteboard-Farbe, idealerweise im Spritzverfahren, in mehreren Arbeitsgängen aufgebracht. Besser als auf der Wand funktioniert die Textur auf einer Kunststoffplatte, weil hier der Untergrund glatt ist. Statt mit Kreide schreibt man auf dem Whiteboard mit speziellen Markern. Gelöscht wird die Tafel mit einem trockenen Tuch, es gibt aber auch spezielle Reiniger.
Die verschiedenen Arten können aber auch miteinander kombiniert werden. Dabei wird die Magnetfarbe zum Beispiel mit einer Deckschicht aus Tafellack, Tafelfarbe oder Whiteboard-Farbe versehen. In diesem Fall kann man auf der Fläche nicht nur schreiben, sondern zum Beispiel auch Zeichnungen mit Magneten befestigen.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.