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Wirtschaft Immobiz
07/16/2019

Neues Architektur-Atelier mitten im Achten

Meissl Architects eröffnen in der Lange Gasse ein Büro mit gepflastertem Innenhof und luftigem Arbeitsumfeld.

von Ulla Grünbacher

Nachdem die Wiener Dependance für Meissl Architects mit Stammsitz in Seefeld/Tirol zu klein wurde, musste ein neuer Standort her. Nach langer Suche ist man schließlich auf einen charmanten Altbau in der Lange Gasse 29 gestoßen – mitten im Achten. Das Gebäude stammt schätzungsweise aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Durch ein steinernes Tor betritt man den hellen, gepflasterten Innenhof.

Wohnung wurde zu Büro

Das zweistöckige Haus, es befindet sich in Privatbesitz, wurde früher als Werkstatt genutzt. 2017 wurde es von Kiskan Kaufmann Architekten revitalisiert, im Inneren sind moderne Wohnung entstanden. Das Haus steht seit längerem unter Denkmalschutz. Meissl Architects haben die 110 Quadratmeter große Wohnung zu einem Büro umfunktioniert. „Das Bad wurde zum Serverraum, auf der Badewanne ist ein Podest entstanden, wo nun das Archiv untergebracht ist“, sagt Architekt Alexander Meissl.

Arbeitsräume

Das Team rund um Alexander Meissl hat die Einrichtung neu konzipiert, sowie Technik und Klima geplant. „Die Fenster waren bereits südseitig zum romantischen Innenhof orientiert und ermöglichen besondere Ausblicke“, beschreibt Alexander Meissl den von Kiskan Kaufmann Architekten geplanten Bau. Im ersten Stock  ist das Büro untergebracht und zoniert „damit es nicht ein langer Schlauch ist“. So ist ein Balkon in den Baukörper eingeschnitten, der es ermöglicht, dass Mitarbeiter kurz ins Freie gehen.

Das Büro ist luftig eingerichtet, für acht bis zehn Mitarbeiter, die hier ständig arbeiten. Das Atelier betritt man ebenerdig über den schönen Innenhof. Hier ist auch eine Küche untergebracht, Räumlichkeiten, wo die Mitarbeiter Pause machen können sowie ein Besprechungsraum, wo auch häufig Videokonferenzen abgehalten werden.

Begegnungszone vor der Tür

Doch auch die Umgebung und die Infrastruktur spielten eine große Rolle für die Wahl dieses Standortes. „Besonders charmant ist die Begegnungszone, die es nun in diesem Teil der Lange Gasse gibt“, beschreibt Alexander Meissl (Bild). „Sie ist in der Qualität wie die alter Plätze.“

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