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Wirtschaft Immobiz
11/24/2021

Kühlschrank Hacks: Richtig kühlen und dabei sparen

Den Kühlschrank richtig einzuräumen spart Energie und Geld. Worauf man achten soll und welche Kühlschrank-Sünden Strom fressen.

von Nicole Zametter

Ein voller Kühlschrank hat etwas Beruhigendes: Er vermittelt das Gefühl von Geborgenheit und die Gewissheit, gut versorgt zu sein. Der Kühlschrank ist aber auch jenes Gerät im Haushalt, das ständig im Betrieb ist – 365 Tage im Jahr. Dementsprechend groß ist der Stromverbrauch. Schon beim Kauf eines neuen Geräts sollte daher auf die optimale Energieeffizienz geachtet werden. Messungen besagen, dass ein 15 Jahre alter Kühlschrank rund 600 kWh im Jahr verbraucht, ein neues energieeffizientes Modell hingegen nur knapp 170 kWh.

Mit einigen Tipps lässt sich aber auch zusätzlich sparen, was den Stromverbrauch und die Lebensmittel betrifft. Durch richtiges Einräumen etwa sorgt man dafür, die Haltbarkeit der Lebensmittel zu verlängern.

Temperaturzonen richtig nutzen: Da kalte Luft nach unten sinkt, ist es im unteren Fach auch besonders kalt. Ideal also für besonders leicht verderbliche Lebensmittel, wie Fleisch und Fisch. Auch ganz hinten, an der Rückwand ist es meist besonders kalt. Marmeladen und Käse gehören dagegen besser nach oben. Auch wenn sich das Gemüse unten befindet, ist es aufgrund seiner geschützten Lage in der Schublade angenehm temperiert. Die Kühlschranktür ist die wärmste Zone und darum ideal für Butter, Eier, Tuben und Säfte. Tomaten oder Südfrüchte haben im Kühlschrank nichts verloren.

Den Überblick bewahren zählt im vollem Kühlschrank zu einer der Herausforderungen. Transparente Boxen für Käse oder Wurst halten nicht nur Gerüche fern, sondern erleichtert auch die Suche. Für Gläser und Konserven empfiehlt sich ein Drehteller: So bleiben auch die hinteren Gefäße immer gut erreichbar und verderben nicht.

Deshalb: Ordnung halten! Muss man im Kühlschrank erst nach bestimmten Dingen suchen, bleibt die Türe lange offen. So gelangt warme Luft hinein, die dann wieder gekühlt werden muss. Ein Stromfresser.

Leerräume vermeiden: Denn auch diese lassen den Stromverbrauch in die Höhe schnellen. Beim Öffnen des Kühlschranks kommt warme Luft hinein, die sich dann ausbreitet und aufwendig heruntergekühlt werden muss. Mit Getränken lassen sich Leerräume füllen. Ähnlich verhält es sich mit warmen Speisen: Das zu viel gekochte Mittagessen immer erst abkühlen lassen, bevor es in den Kühlschrank kommt. Denn dort muss es wieder unter erhöhtem Stromverbrauch runtergekühlt werden.

Ein voller Kühlschrank verbraucht also auch weniger Energie als ein leerer. Denn die Gegenstände im Inneren wirken wie Kühlakkus, die die Kälte (beziehungsweise die kalte Luft) speichern.

Die richtige Temperatur: Der Kühlschrank sollte auch nicht zu kalt sein. Je kälter, umso mehr Strom verbraucht dieser. Im Winter reicht die Kühlung auf 7 °C aus. In den kalten Monaten lassen sich manche Dinge auch gut am Fensterbrett kühl halten.

Abtauen: Das Gefrierfach eines Kühlschranks ohne Anti-Eisbildung sollte regelmäßig abgetaut werden. Die Eisbildung im Gefrierfach nimmt nicht nur Platz ein, der Energieverbrauch des Gerätes steigt dadurch auch.

Tipp: Den Lebensmittel-Einkauf daheim sortieren, um auch beim Einräumen des Kühlschranks möglichst rasch und effizient vorgehen zu können. Dann bleibt die Kälte dort, wo sie hingehört.

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