epa01487744 A corporate logo of the H&M is seen at the company's shop in Tokyo's upscale Ginza shopping district, Japan, 14 September 2008. Swedish fashion retailer giant Hennes and Mauritz (H&M) opened its first store in Japan on 13 September, making the competition in the Japanese fashion industry even fiercer than what it already is now. More than 2,000 shoppers queued at the store on Sunday to get their hands on the Stockholm-based company's affordable yet fashionable products. H&M plans to open two more stores in Tokyo's leading fashion districts of Shibuya and Harajuku. EPA/DAI KUROKAWA

© APA/DAI KUROKAWA

H&M-Chef
07/08/2013

Fair-Trade-Label für Kleidung

"Wachstum und Profitstreben stehen nicht in Widerspruch zu Nachhaltigkeit“, so der H&M-Chef Persson.

Der Chef der schwedischen Textilkette Hennes&Mauritz (H&M), Karl-Johan Persson (Bild unten), strebt ein Gütezeichen für fair produzierte Mode an. "Mir schwebt ein weltweit gültiges Siegel für die Branche vor, ähnlich wie das Fair-Trade-Siegel beim Kaffee", sagte Persson dem Spiegel. Nur wer sich an definierte Standards bei Löhnen, Umwelt und sozialen Aspekten halte, solle es an seine Kleidungsstücke hängen dürfen. Dann könnten die Kunden entscheiden, wo und was sie kaufen, sagte Persson.


Wachstum und Profitstreben sowie Nachhaltigkeit stünden nicht im Widerspruch, betonte der Konzernchef. H&M habe das Ziel, komplett faire Mode herzustellen. Persson nannte das Brandschutzabkommen inBangladesch, das seine Firma als erste unterschrieben habe, das Recycling gebrauchter Kleidung, die Kunden in die Läden zurückbringen können, und das Ziel, bis 2015 CO2-neutral zu produzieren. Es ärgere ihn, wenn H&M als "verantwortungsloser Billigheimer" dargestellt werde.

Bilder: Die Top 5 der fair gehandelten Produkte

Ananas

Fruchternte

Blumen in Kenia

Kakao

Kaffeepflückerin

Bananenabpacker

Infografik

Baumwollpflückerin

Quinoaernte in Bolivien

Teepflückerin

In Bangladesch versuche H&M seit vielen Jahren, die Bedingungen in der Textilbranche zu verbessern, sagte Persson weiter. "Ich würde sofort einen H&M-Aufschlag zahlen und hätte gern ein faires Lohnsystem für die gesamte Branche." In der Praxis arbeiteten jedoch die Menschen in einer Fabrik beispielsweise nur zu zehn Prozent für H&M, die übrigen 90 Prozent für andere Unternehmen. Zahle der schwedische Konzern mehr für seinen Teil der Waren, um damit höhere Löhne zu ermöglichen, "wäre das schwierig zu handhaben".

Bilder: Textilfabrik eingestürzt

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