© dpa/Roland Weihrauch

Agrarrohstoffe
06/16/2013

Ernteaussichten drücken Weizenpreis

Gute Aussichten in Australien lassen den Weizenpreis auf Jahrestief sinken.

Die Preise für europäischen und amerikanischen Weizen sind in der Vorwoche mit knapp 200 Dollar je Tonne auf ein Ein-Jahres-Tief gefallen. Grund sind die guten Ernteaussichten in Australien. Der hinter den USA zweitgrößte Weizenproduzent erwartet mit einer Steigerung um 15 Prozent die viertbeste Ernte aller Zeiten. Analysten erwarten, dass angesichts eines so hohen Angebots der Preisdruck zunehmen wird.

Auch in Europa werden Überschüsse produziert. In Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn sind es zusammen jährlich zwischen fünf und neun Millionen Tonnen. Exportiert wird nur die beste Qualität. Italien braucht sehr guten Weizen für die Pasta-Produktion. Die schlechteren Qualitäten müssen entweder für die Tierfütterung oder für die Verarbeitung in Anlagen verwendet werden. Eine solche wurde von der Agrana in der Vorwoche in Pischelsdorf (NÖ) eröffnet. Jährlich können 250.000 Tonnen Weizen zu Produkten für die Papier- und Lebensmittelindustrie verarbeitet werden.
eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.