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Wirtschaft
12/18/2019

Grazer Supernova kauft zehn Einkaufszentren

Das Volumen der Transaktion beläuft sich auf mehr als 220 Millionen Euro.

von Kid Möchel, Dominik Schreiber

Die Grazer Supernova-Gruppe um den Investor Frank Albert setzt ihre Expansion in Slowenien fort. Sie kauft zehn Einkaufszentren der Centrice Real Estate GmbH, einer Gesellschaft des amerikanischen Fonds Lone Star.

"Dieser hatte die Objekte 2016 von der österreichischen HETA, der Liquidationsgesellschaft der Hypo Alpe Adria Bank im Rahmen einer großen Gesamttransaktion übernommen. Das gegenständliche Qlandia-Paket war das Herzstück des Portfolios und umfasst marktführende Shoppingcenter in mehreren slowenischen Regionen", hießt es in einer Aussendung. "Das Volumen der Transaktion beläuft sich auf mehr als 220 Millionen Euro und ist bereits die zweite wesentliche Investition der Supernova‐Gruppe in Slowenien im Jahr 2019. Die Finanzierung erfolgt aus Eigenmitteln und in Kooperation mit mehreren internationalen und lokalen Banken."

„Die gesamte Transaktion war in ihrer Größe und ihrem Volumen eine bemerkenswerte für Slowenien. Diese wurde sehr professionell von allen involvierten Parteien abgewickelt“, sagt Michael Meidlinger von Centrice.

 

„Das Portfolio rundet unseren derzeitigen Bestand perfekt ab und sorgt dafür, dass wir die slowenische Bevölkerung nun flächendeckend versorgen können“, sagt Markus Pinggera, Geschäftsführer der Supernova. Alle Zentren haben einen ähnlich starken Mieterbesatz und decken sämtliche Nahversorgungsansprüche der Kunden. Neben Interspar, dm und Müller Drogerie sind in den Zentren namhafte internationale Mieter wie Deichmann, Humanic, H&M, Hervis oder McDonalds vertreten.

„Die Akquisition des Portfolios sehen wir als C&A sehr positiv, da Supernova eine sehr langfristige Strategie verfolgt. Vor allem das professionelle und kosteneffiziente Management ihrer Einkaufszentren und Fachmärkte bietet die Grundlage für einen wirtschaftlichen und erfolgreichen Betrieb unserer Filialen“, meint Harald Aichberger von C&A.

„Wir freuen uns sehr über diesen weiteren Meilenstein und werden nach der in den nächsten Tagen erfolgenden physischen Übergabe mit der Integration der Zentren in das Supernova--‐ Netzwerk beginnen“, sagt Jakob Eichberger, Head of Center Management in der m2 Gruppe, welche die Center für Supernova verwaltet. „Wir haben starke Synergien in der Bewirtschaftung und Bewerbung der Zentren und können so den Gesamtauftritt von Supernova in Slowenien nochmals deutlich verbessern“, führt er weiter aus.

Die Unternehmensgruppe Supernova soll mit dieser Transaktion die 100-Millionen-Jahresmietgrenze deutlich durchbrechen und hat im Gesamtportfolio nun den Anteil der slowenischen Projekte auf knapp über 30 Prozent des Volumens erhöht. Slowenien war für die Gruppe immer ein sehr erfolgreicher Kernmarkt, mit dieser Transaktion ist die Marktführerschaft im Land dauerhaft gesichert.

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