Früherer Telekom-Kronzeuge Schieszler schlittert in die Pleite

Früherer Telekom-Kronzeuge Schieszler schlittert in die Pleite
Der jetzige Unternehmensberater stellte einen Konkursantrag, der Schuldenberg beträgt rund 900.000 Euro.

Beim Handelsgericht in Wien ist der Konkursantrag einer schillernden Persönlichkeit eingetrudelt. Der Antrag stammt von früheren Telekom-Austria-Vorstand und jetzigen Unternehmensberater Gernot Schieszler. Er sei überschuldet „und gezwungen, seine Zahlungsunfähigkeit einzugestehen“, teilte er dem Gericht mit.

„Herr Schieszler ist zu mir gekommen und hat mir mitgeteilt, dass die Exekutionen von A1 Telekom so erdrückend geworden sind, dass eine Insolvenz unvermeidlich ist“, sagt sein Anwalt Walter Kainz zum KURIER. „Er hat einen Vergleich mit der A1 Telekom abgeschlossen. Er hat redlich versucht, den Vergleich zu erfüllen, konnte es aber nicht, weil er keine entsprechenden Einkünfte hatte.“

Laut Kainz ist ein Restbetrag in Höhe von 450.000 Euro aus dem Vergleich mit der Telekom (700.000 Euro) offen. Dazu kommt eine Forderung in Höhe von 300.000 Euro einer Anwaltskanzlei. Unterm Strich beträgt der Schuldenberg rund 900.000 Euro.

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