Wirtschaft
04.10.2017

Ford will in nächsten fünf Jahren 14 Milliarden einsparen

Statt in Verbrennungsmotoren will man vermehrt in Elektro-und Hybridautos investieren. Modellvarianten sollen reduziert werden.

Der zweitgrößte US-Autobauer Ford will seine Kosten in den kommenden fünf Jahren um insgesamt 14 Milliarden Dollar (11,92 Mrd. Euro) senken. Zugleich sollen Investitionen aus der Produktion von Limousinen und von Verbrennungsmotoren abgezogen werden, um Elektro- und Hybridautos sowie mehr Lastwagen zu entwickeln. Das kündigte Konzernchef Jim Hackett am Dienstag an.

Er zeigte sich zudem offen für weitere Partnerschaften bei der Entwicklung neuer Technologien. "Wir haben durchweg zu hohe Kosten in unserem Geschäft", sagte Hackett. Seinen Worten zufolge sollen in den nächsten fünf Jahren zehn Milliarden Dollar beim Material eingespart werden und vier Milliarden in der Konstruktion. Als Beispiel verwies er auf Pläne, die Zahl der verschiedenen Varianten von Ford-Modellen deutlich zu reduzieren. Auch soll es mehr gemeinsame Bauteile geben. Nach Planungen des Managements will der Konzern im Jahr 2030 zu je einem Drittel batteriegetriebene Fahrzeuge, Hybridwagen sowie Autos mit Verbrennungsmotoren produzieren.

In den kommenden fünf Jahren sollen 13 Autos mit Hybrid- bzw. Elektroantrieb auf den Markt kommen, darunter Hybridversionen des Mustang und des F-150, sowie ein rein elektrisches kleines SUV.