Ferrero-Waldner erklimmt Alpine-Spitze

Benita Ferrero-Waldner
Foto: reuters Benita Ferrero-Waldner soll für die Alpine Kontakte im In-, vor allem aber im Ausland legen.

Die ehemalige Außenministerin wird Aufsichtsratschefin beim heimischen Baukonzern Alpine.

Benita Ferrero-Waldner (63), frühere Außenministerin und EU-Kommissarin, übernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrates beim Salzburger Baukonzern Alpine. Sie löst Dietmar Aluta-Oltyan ab, der das Unternehmen in den 1970er Jahren von einem kleinen Baumaschinenunternehmen zum zweitgrößten Baukonzern Österreichs aufgebaut hatte und bis vor kurzem noch Miteigentümer war. Ferrero-Waldner gehört dem Aufsichtsrat bereits seit Jänner 2011 an.

Die Neuordnung des Aufsichtsrats erfolgt wenige Wochen nach der Bestellung von Johannes Dotter zum neuen Vorsitzenden der Geschäftsführung und dem Verkauf der restlichen 13,5 Prozent der Anteile Aluta-Oltyans an den spanischen Konzern FCC.

Der Alpine-Konzern ist in 30 Ländern aktiv und erzielte 2011 vorläufigen Berechnungen zufolge eine Bauleistung von rund 3,5 Milliarden Euro - die Hälfte davon in Österreich. Im ersten Halbjahr 2011 rutschte die Alpine trotz einer Umsatzsteigerung in die Verlustzone.

(apa / aho) Erstellt am
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