Die Xiaomi-Mission: Das Smartphone ist erst der Anfang

Xiaomi-Gründer Lei Jun
Wie der chinesische Digitalkonzern Europa aufmischt und dabei nichts Geringeres als das Leben der Menschen steuern möchte. Mit 2.000 eigenen Produkten

Ein winziges Saatkorn, das gut gedüngt prächtig gedeiht und sich rasch ausbreitet: Das chinesische Wort „Xiaomi“ (sprich: Schiaumie) bedeutet übersetzt Hirse und bringt die Firmenphilosophie des siebentgrößten Digitalkonzerns der Welt gut auf den Punkt. Vor elf Jahren in Peking als lokales Start-up gegründet, mit Geld von China Mobile und dem US-Chipgiganten Qualcomm zu Chinas Nummer 1 am Smartphone-Markt aufgestiegen, matcht sich Xiaomi heute mit Samsung und Apple um den globalen Smartphone-Thron.

In Zentral- und Osteuropa liegt Xiaomi bereits an der Spitze, in ganz Europa auf Rang 2, weltweit und in Österreich (noch) auf Rang 3. Doch welche Strategie steckt hinter dem Aufsteiger aus China?

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