APA14070540 - 09082013 - WIEN - ÖSTERREICH: THEMENBILD - Das Firmenlogo einer dayli-Filiale in Wien; fotografiert am Freitag, 09. August 2013. Bis heute Mittag, 12.00 Uhr, muss ein Investor eine Bankgarantie in Höhe von 1,15 Mio. Euro auftreiben, sonst wird die insolvente Drogeriekette dayli (vormals Schlecker) mit derzeit noch 2.200 Mitarbeitern in Österreich geschlossen. APA-FOTO: GEORG HOCHMUTH

© APA/GEORG HOCHMUTH

Insolvenzen
08/27/2013

Dayli-Mitarbeiter bekommen ihre Gehälter

Die Auszahlung für die Alpine-Beschäftigte startet zwei Tage später, so Sozialminister Hundstorfer.

Heute beginn der Insolvenzentgeltfonds mit der Auszahlung der Gehälter für die 3500 Mitarbeiter der insolventen Drogeriekette dayli. Das hat Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) heute im ORF-Morgenjournal angekündigt. Zwei Tage später soll mit der Überweisung der Gehälter an die Mitarbeiter des zweiten Pleitebetriebes Alpine begonnen werden.

In einem ersten Schritt werden Löhne und Gehälter bezahlt, die den ehemaligen Mitarbeitern noch zustehen. Bei diesen Entgeltansprüchen handle es sich bei daily um 5,8 Mio. Euro, bei der Alpine um rund 19 Mio. Euro, sagte Hundstorfer. Dazu kommen noch Kündigungsentschädigungen, Abfertigungen und Urlaubsentschädigungen, die in einem zweiten Schritt Anfang Oktober ausgezahlt werden.

"Das wird sich knapp ausgehen"

Insgesamt wird der Insolvenzentgeltfonds durch die Pleiten von dayli und Alpine mit 108 Mio. Euro belastet. "Das wird sich knapp ausgehen", sagte der Sozialminister. Der Insolvenzentgeltfonds rutsche nicht ins Minus, "aber das Plus ist ein sehr, sehr minimalistisches."
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