CORONA: LOCKDOWN-LOCKERUNGEN / HANDELSÖFFNUNG / FRISEUR

© APA/ROLAND SCHLAGER / ROLAND SCHLAGER

Wirtschaft
09/02/2021

Corona - Friseure haben rund ein Drittel weniger Geschäft

Der Fachkräftemangel hält an. Die Nutzung der "sozialen Hängematte" der Arbeitslosigkeit sei ein Grund dafür.

Aufmerksamen Beobachtern ist es schon aufgefallen - der regelmäßige Friseurbesuch ist in der Coronapandemie auch abseits der Lockdowns deutlich weniger geworden. Wolfgang Eder, Bundesinnungsmeister der Friseure, spricht von einem Rückgang bei Kunden und Umsatz von im Schnitt rund 30 Prozent. Seiner Beobachtung nach sparen die Kunden zwar nicht beim Service, aber sie lassen ab und zu einen Termin dazwischen ausfallen.

Dabei habe es keinen Corona-Cluster in seiner Branche gegeben, betont Eder. Dies liege unter anderem an den hohen Hygienestandards und den weit auseinander stehenden Friseurstühlen. Daher sei auch keine Zugangsbeschränkung auf 1G - also geimpft - notwendig. 3G, gut kontrolliert, würde reichen, meinte Eder im Gespräch mit der APA.

Fachkräftemangel hält an 

Was hingegen notwendig sei, wäre die Rückkehr der Beschäftigten, die in der Coronakrise arbeitslos wurden - hier herrsche nach wie vor ein Fachkräftemangel. Er habe den Eindruck dass so mancher die Vorteile der "sozialen Hängematte" bevorzuge.

Eder wiederholte die langjährige Forderung nach einer Senkung der Mehrwertsteuer. Diese könnte - je nach Ausgestaltung - an die Kunden oder mittels Lohnerhöhung an die Mitarbeiter weitergegeben werden.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.