© KURIER/Gerhard Deutsch

Immobilien
08/27/2014

conwert baute im Halbjahr hohen Verlust

Der Konzernumbau läuft, noch sind die Erträge nicht sichtbar.

Auf ein tiefrotes Halbjahr blickt der börsenotierte Immobilienkonzern conwert zurück: Laut Finanzbericht 2014 wurden 23,1 Millionen Euro Verlust eingefahren, nach 19,1 Millionen Gewinn in der Vorjahresperiode. Maßgeblich dazu beigetragen hat ein Verlust von 73,1 Millionen Euro im Finanzergebnis, mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr. Aber auch operativ sank der Gewinn um ein Viertel von 63,7 auf 47,1 Millionen Euro.

Abverkauf im Osten

In der zweiten Jahreshälfte will sich conwert auf die Integration der 2013 erworbenen Portfolios von KWG und GE konzentrieren. Wenn der Verkauf von Immobilien in Osteuropa gut über die Bühne geht, sollen ab 2015 in Deutschland wieder Wohnimmobilien zugekauft werden. "Dies ist vor dem Hintergrund der nach wie vor schwachen Immobilienmärkte in CEE herausfordernd" meint conwert selber, dennoch sollen bis Jahresende Verkaufserlöse von rund 150-200 Millionen Euro erzielt werden. Die Verkaufsmarge werde aber "wenn überhaupt nur gering ausfallen".

Mittelfristig sollen 80 Prozent der Flächen in Deutschland und 20 Prozent in Österreich gehalten werden, der Anteil der Gewerbeimmobilien soll auf 20 Prozent fallen. Zu den sechs Kernmärkten zählen weiterhin Wien, Berlin, Potsdam, Dresden, Leipzig und Nordrhein-Westfalen.

Aus Sicht von conwert-CEO Clemens Schneider "ist es nach den Zukäufen in Deutschland 2013 gelungen, im ersten Halbjahr 2014 operative Impulse zu setzen. Die Entwicklung des Leerstands und der Mietumsätze bei gleichzeitiger Kostensenkung unterstreichen die positive operative Entwicklung des ersten Halbjahres 2014. Dennoch haben wir noch ein großes Stück Arbeit vor uns, um attraktivere Renditen für unsere Aktionäre zu erzielen."

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