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Auto
12/17/2015

Chinesen bestellen bei Saab 250.000 Elektroautos

Das schwedische Traditionsunternehmen Saab muss seine Autos nun unter dem Namen Nevs verkaufen.

Der ehemalige Autobauer Saab, mittlerweile im Besitz der chinesischen Gesellschaft National Electric Vehicle Sweden (Nevs), hat nach eigenen Angaben einen milliardenschweren Auftrag aus China erhalten.

Nevs solle für die chinesische Leasingfirma Panda New Energy 250.000 Elektroautos bauen. Der Auftrag habe einen Wert von 11 Mrd. Euro, teilte das Unternehmen heute, Donnerstag, mit.

Der Auftrag sieht vor, dass bis 2020 150.000 9-3 Sedan Elektroautos geliefert werden. Darüberhinaus sollen 100.000 weitere Elektro-Fahrzeuge von Nevs für den chinesischen Markt produziert werden.

Panda New Energy ist ein neuer Leasinganbieter mit Focus auf umweltfreundliche Antriebe. In Zukunft will man der größte Anbieter von Elektro-Mietautos weltweit werden.

Seit dem Einstieg chinesischer Investoren heißt Saab Nevs - Saab dürfen die Autos nicht mehr heißen (die Markenrechte dafür liegen beim Rüstungskonzern Saab). Nachdem Saab von GM verkauft worden war, gehörte das schwedische Traditionsunternehmen kurz dem niederländischen Sportwagenbauer Spyker und ging 2012 endgültig in Konkurs.

Nach dem Einstieg der Chinesen produzierte man eine Elektroversion des 9-3, allerdings in überschaubaren Stückzahlen.

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