Brisante Pleite eines ambitionierten Unterhaltungselektronik-Händlers

Das Finanzamt für Großbetriebe hat das gesamte Warenlager beschlagnahmt.
Stempel "Insolvenz" auf Papier

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Die Firma imatec Distributions GmbH mit Sitz in Traun hat am Landesgericht Linz den Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens gestellt. Das bestätigt Stefan Weber vom Österreichischen Verband Creditreform dem KURIER. Laut Firmen-Homepage soll das Unternehmen 30 Millionen Euro Umsatz machen.

Das schuldnerische Unternehmen wurde im Jahr 2022 gegründet und handelt mit Geräten aus der Unterhaltungselektronik und Telekommunikation.

Die Insolvenzursachen

„Als Hauptinsolvenzursache gibt man in seinem Insolvenzantrag an, dass das Finanzamt für Großbetriebe einen Sicherstellungsauftrag gemäß § 232 Abs (1) BAO erlassen hat, in dessen Folge u. a. das gesamte Warenlager der Schuldnerin beschlagnahmt wurde. Darüber hinaus haben sämtliche kreditgewährenden Banken ihre Forderungen fällig gestellt sowie die jeweils bestellten Sicherheiten gezogen“, teilt der KSV1870 mit.

Schulden und Vermögen

„Im Eröffnungsantrag werden die Verbindlichkeiten mit 9,073 Millionen Euro angeführt, wobei auch darauf verwiesen wird, dass noch Gläubiger bei dieser Aufstellung fehlen. Zu vorhandenen Aktivpositionen liegen uns derzeit noch keine Informationen vor“, so der AKV.

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