Borgward SUV BX7.

© APA/EPA/BORIS ROESSLER

Deutschland / China
04/25/2016

Borgward startet Verkauf seines neuen Modells BX7

Deutscher Hersteller ging 1961 Pleite, baut nun mit chinesischem Geld Geländewagen.

Borgward zählte einst zu den bekanntesten Autoherstellern Deutschlands, 1961 folgte die Pleite. Im Vorjahr hatte der Hersteller einen Neustart angekündigt. Nun, mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Pleite hat die Traditionsmarke wieder mit dem Verkauf von Autos begonnen.

Von dem kompakten Geländewagen BX7 soll im ersten Jahr eine "fünfstellige Zahl" abgesetzt werden, sagte Borgward-Chef Ulrich Walker anlässlich der Markteinführung am Montag auf der Pekinger Automesse: "Es ist ein Anlaufjahr."

Als Geldgeber hinter dem Projekt steht der chinesische Lastwagenbauer Foton. Gebaut werden die Autos in China. Der einst in Bremen gegründete Konzern hat heute seinen Hauptsitz in Stuttgart.

Absatzziel: 500.000 Stück

Das Konzept sieht vor, zunächst Marktanteile in China zu gewinnen und dann weltweit zu expandieren. In fünf Jahren hofft Walker, der zuvor das China-Geschäft von Daimler verantwortete, auf einen weltweiten Absatz von 500.000 Fahrzeugen.

Der Markt für kompakte Geländewagen (SUV) werde in China weiter "überproportional wachsen", wovon Borgward mit seinem BX7 profitieren wolle. Ende des Jahres soll in China ein Netz von 120 Händlern stehen. Ab 2017 könnte auch wieder in Deutschland verkauft werden.

Ein Rückblick auf die Geschichte: Von der Isabella zum BX7

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