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autokonzern
02/15/2017

BMW Werk bleibt auf Rekordkurs

1,26 Millionen Antriebe aus Steyr.

Der deutsche Autohersteller BMW feiert heuer das 40-jährige Bestehen einer eigenen Niederlassung in Österreich sowie 35 Jahre BMW Werk Steyr. War das Werk bei der Gründung noch auf 150.000 produzierte Motoren ausgerichtet, so laufen mittlerweile 1,26 Millionen vom Band – ein Rekordwert. Investiert wurden seit damals 6,4 Milliarden Euro, heuer wird es laut Werkschef Gerhard Wölfel erneut ein dreistelliger Millionenbetrag sein (Vorjahr 315 Mio.).

Der Umsatz legte im Vorjahr um 2,4 Prozent auf 3,91 Milliarden Euro zu, heuer will Wölfel die 4-Milliarden-Marke "anknabbern". Der Großteil der Motoren, die bei Magna Steyr in Graz in den neuen 5er eingebaut werden, kommt aus Steyr. Rund zwei Drittel der Fertigung wird in die USA geliefert, in erster Linie für die SUV (X-Modelle). Zwei Drittel aller Motoren sind Dieselaggregate, wobei die Zahl der produzierten Benzinmotoren schneller steigt (plus 19,3 Prozent). „Der Diesel dominiert in Europa und wächst trotz des Skandals“, so Werkschef Gerhard Wölfel. 80 Prozent aller BMW und Mini werden nach wie vor mit Dieselmotor ausgeliefert, vor allem die stark motorisierten Modelle.

Alternative Antriebe

BMW steht zu 100 Prozent hinter dem Diesel“, sagt Wölfel. Der Diesel sei schon oft totgesagt worden, aber ohne ihn wären die von der EU vorgegebenen Co2-Ziele (berechnet nach dem Flottendurchschnitt) nicht zu erreichen. Wölfel rechnet damit, dass der Anteil des Diesel in den nächsten zehn Jahren um 30 Prozent zurückgehen werde – zugunsten von Hybrid- und Elektroantrieb. Bis dato sind laut BMW Austria-Chef Chris Collet sieben Prozent aller Verkäufe bei der Marke E- oder Hybridantrieb. Eine größere Verkaufswelle hänge vom Ausbau der Ladeinfrastruktur ab „Das wird einige Jahre dauern.“

Auch bei den Absatzzahlen feiert BMW ein Rekordjahr. Mit 22.000 neu zugelassenen BMW und Mini (plus 15,5 Prozent zum Vorjahr) bleibt der Autobauer erfolgreichste Premiumhersteller in Österreich (Marktanteil 6,7 Prozent). "Und das, obwohl es 2016 kaum neue Modelle gab", sagt BMW-Austria-Geschäftsführer Chris Collet. Bestseller war der X1 mit 4000 Einheiten, wobei 41 Prozent aller Verkäufe auf die X-Reihe entfallen.

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