Bittere Pleite eines ambitionierten Reinigungsunternehmens

Über das Vermögen wurde am Montag Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung eröffnet.
Jemand putzt ein Fenster.

„Ursache der Insolvenz liegt im gleichzeitigen Verlust mehrerer Großkunden, einen zu spät umgesetzten Personalabbau und anhaltenden Liquiditätsengpässen, ausgelöst durch laufende Exekutionen. Trotz Maßnahmen wie Factoring und Kostenreduktion – etwa im administrativen Bereich, bei Dienstnehmerwohnungen und im Fuhrpark – konnten die finanziellen Probleme nicht aufgefangen werden“, zitiert der AKV aus dem Insolvenzantrag. 2Zusätzlich fiel einer der beiden Geschäftsführer ab Mitte 2025 krankheitsbedingt weitgehend aus, wodurch die operative und strategische Führung massiv geschwächt wurde.“ 

Die Rede ist von der Reset Gruppe GmbH, FN530507h mit Sitz in Reinbach. Über ihr Vermögen wurde am Montag Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung am Landesgericht Salzburg eröffnet wurde. 33 Mitarbeiter sind betroffen.

Der Hintergrund

„Die Antragstellerin wurde ursprünglich 2018 als Offene Gesellschaft gegründet und 2020 in eine GmbH umgewandelt. Sie ist im Bereich der Gebäudereinigung, der Denkmal- und Fassadenreinigung sowie dem Handel und der Organisation von Schulungen tätig, wobei der größte Umsatzanteil aus der Gebäudereinigung stammt“, so der AKV.  „Die Mitarbeiterzahl stieg über die Jahre bis 2023/2024 auf bis zu 65 Personen und lag zum Zeitpunkt des Sanierungsantrags bei 33 Beschäftigten.

Schulden und Vermögen

Die Verbindlichkeiten betragen 750.000 Euro, die Aktiva werden mit 100.000 Euro beziffert.

Die Zukunft

„Die Antragsstellerin strebt eine Fortführung der unternehmerischen Tätigkeit an und die Entschuldung mittels eines Sanierungsplans mit 30 Prozent Quote. 

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