Bene Schauraum in Wien.

© Bene AG

Umbau
08/29/2013

Bene einigt sich mit Banken: 14 Mio. Euro frisches Geld

Mit dem neuen Kapital soll der Büromöbelhersteller wieder auf gesunde Beine kommen.

von Irmgard Kischko

Der niederösterreichische Büromöbelhersteller Bene, der nach zu rascher Expansion in finanzielle Notlage geraten ist, kann aufatmen. Am Donnerstag gaben die Banken – darunter die Raiffeisen Bank International – grünes Licht für neue Finanzierungen.

14 Millionen Euro erhält Bene und ist laut Finanzchef Rudolf Payer „damit bis 2016 ausfinanziert“. Die 40 Millionen Euro-Anleihe von Bene, die im Frühjahr 2014 zurück zu zahlen wäre, wird umgeschuldet. Sprich: die Tilgung wird verschoben.

Mit dem neuen finanziellen Spielraum versucht Payer das Unternehmen wieder auf gesunde Beine zu bekommen. 2016 soll Bene wieder Gewinne schreiben. Bis dahin müssen die Kosten erheblich gesenkt und die Erträge gesteigert werden.

Sparkurs

Den Sparkurs bekommen auch die Mitarbeiter zu spüren. 100 Beschäftigte der in 1350 Mitarbeiter mussten bereits im Jänner gehen, weitere 150 Kündigungen laufen zur Zeit. Auch einige der 82 Vertriebsstandorte von Bene in 30 Ländern dürften dem Rotstift zum Opfere fallen. Welche das sein werden, will Payer noch nicht verraten. „Wir prüfen derzeit die Wirtschaftlichkeit unserer Standorte. Die guten werden ausgebaut und auch personell verstärkt“, betont er. Die Details der neuen Strategie werden Ende des Jahres präsentiert.

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